Perfekte Sommerlektüre
Als Ivona und Vlaho ein Paar werden, sind beide noch sehr jung. Für ihn schlägt Ivona die Möglichkeit in den Wind, einige Zeit in New York zu leben. Er ist die große Liebe ihres Lebens. Doch nach einigen Jahren Ehe beendet sie die Beziehung, näheres soll hier nicht verraten werden. Ein Jahrzehnt später steht Ivona kurz vor dem Verkauf des Grundbesitzes ihrer Eltern. In diesem Zusammenhang trifft sie wieder auf Vlaho, der inzwischen wieder verheiratet ist und Kinder hat. Nach all der Zeit flammen die Gefühle zwischen beiden wieder auf. Doch Ivona muss nun endlich Entscheidungen treffen.
Ich lese normalerweise wenig Liebesgeschichten. Die Zusammenfassung dieses Romans klingt vermutlich auch viel kitschiger, als das Buch ist. Eigentlich geht es vielmehr um die Entwicklung und die Entscheidungen einer jungen Frau. Ivonas Leben verläuft ganz anders, als sie es sich erträumt hat. Ihre berufliche Laufbahn wird durch wirtschaftliche Veränderungen und bürokratische Hindernisse blockiert. Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Wegzug ihres Beuders, ist sie auch allein für ihren Vater verantwortlich.
Lidija Hilje beschreibt all dies in einer wunderschönen Sprache, die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat. Durch ihre Beschreibung des Verhältnisses zwischen Ivona und Vlaho wird schnell klar, was für eine besondere Beziehung die beiden zueinander haben. Ivona ist dabei eine sehr selbstlose Person, der erst spät klar wird, dass sie sich und ihrem Umfeld durch ihre Entscheidungen teilweise schadet. All dies schafft die Autorin in zarte Worte zu fassen. Gleichzeitig beschreibt sie Ivonas Entwicklung und ihre langsame Erkenntnis, dass es nun an der Zeit ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein schmerzhafter Prozess, der hier teilweise auch bedeutet, die eigenen Wurzeln hinter sich zu lassen (was auch recht wörtlich genommen wird). Als dies geschieht vor einer traumhaften Kulisse.
Dem Meer entgegen ist ein gelungenes Debüt, das alles für einen perfekten Sommerroman hat: tolle sommerliche Kulisse, große Gefühle und gleichzeitig einen gewissen inhaltlichen und literarischen Anspruch. Und ein paar Tränchen dürfen auch verdrückt werden.
Ich lese normalerweise wenig Liebesgeschichten. Die Zusammenfassung dieses Romans klingt vermutlich auch viel kitschiger, als das Buch ist. Eigentlich geht es vielmehr um die Entwicklung und die Entscheidungen einer jungen Frau. Ivonas Leben verläuft ganz anders, als sie es sich erträumt hat. Ihre berufliche Laufbahn wird durch wirtschaftliche Veränderungen und bürokratische Hindernisse blockiert. Nach dem Tod ihrer Mutter und dem Wegzug ihres Beuders, ist sie auch allein für ihren Vater verantwortlich.
Lidija Hilje beschreibt all dies in einer wunderschönen Sprache, die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat. Durch ihre Beschreibung des Verhältnisses zwischen Ivona und Vlaho wird schnell klar, was für eine besondere Beziehung die beiden zueinander haben. Ivona ist dabei eine sehr selbstlose Person, der erst spät klar wird, dass sie sich und ihrem Umfeld durch ihre Entscheidungen teilweise schadet. All dies schafft die Autorin in zarte Worte zu fassen. Gleichzeitig beschreibt sie Ivonas Entwicklung und ihre langsame Erkenntnis, dass es nun an der Zeit ist, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein schmerzhafter Prozess, der hier teilweise auch bedeutet, die eigenen Wurzeln hinter sich zu lassen (was auch recht wörtlich genommen wird). Als dies geschieht vor einer traumhaften Kulisse.
Dem Meer entgegen ist ein gelungenes Debüt, das alles für einen perfekten Sommerroman hat: tolle sommerliche Kulisse, große Gefühle und gleichzeitig einen gewissen inhaltlichen und literarischen Anspruch. Und ein paar Tränchen dürfen auch verdrückt werden.