Verlorenes Liebesglück

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lesepixie Avatar

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Ivona liebt Vlaho und Vlaho liebt Ivona. Es könnte so leicht sein, sie verstehen sich ohne viele Worte, sie sind glücklich miteinander und trotzdem sieht Ivona keinen anderen Ausweg aus ihren Problemen als Vlaho zu verlassen. Und der Schmerz darüber hält an.
Wir lernen Ivona und Vlaho kennen, als sie schon lange geschieden sind und begleiten sie abwechselnd in der heutigen Zeit und der Vergangenheit.
Dabei erfahren wir einiges über ihre Kindheit und Jugend, ihre Eltern und das Leben und die Schwierigkeiten in Kroatien nach dem Ende der Sowjetunion und des Balkankriegs. Der Leser wird an die Schauplätze versetzt und fühlt mit den Protagonisten mit. Man wünscht beiden das Beste und fiebert mit, wie sich die Geschichte entwickelt.
Wird sich Ivona von Zwängen, Verpflichtungen und Einschränkungen befreien können? Wird sie lernen, frei zu sein?
Und obwohl man Ivonas Schmerz nachempfinden kann, versteht man ihre teils tragischen Entscheidungen nicht wirklich.
Das Ende ist realistisch.
Insgesamt fand ich das Buch vor allem wegen der sommerlichen Stimmung am Meer passend für den Sommer, auch wenn es keine leichte, fröhliche Lektüre ist.
Menschen, die (noch) ihrer ersten großen Liebe nachtrauern, empfehle ich das Buch allerdings eher nicht, da es zu leicht alte Wunden wieder aufreißen kann.
Ich kann also nur eine bedingte Leseempfehlung geben.