Geheimnisse einer Familie
Wir sind in Sardinien und treffen auf Tata, wohl die Haushälterin der Familie, über die wir lesen werden. Es ist der Tag des Begräbnisses von Irides Vater. Wir erleben das Begräbnis durch Irides Augen. Ihre Gedanken schweifen hin und her. Sie trifft ihren Jugendfreund. Hier kann man erwarten, dass wir in dieser Geschichte sehr viel über diese Beziehung erleben werden. In acht Kapiteln lesen wir über die Familie, über die Speisen, die gekocht werden und die Zutaten, die Kräuter, alles ist hier wichtig. Es wird genauestens beschrieben, mit vielen Andeutungen. Es geht auch um das Vermächtnis des Vaters, Iride denkt daran – ihre Gedanken sind angstbesetzt, sie weiß nicht genau, was sie erwartet. Die Beschreibungen sind sehr intensiv, Irides Gedanken lassen an Geheimnisse denken, auch eine Geisterwelt wird eine Rolle spielen in dieser Erzählung, es deutet sich bereits an. Auch die Nuraghenkultur wird erwähnt. Wir werden sehr viel über sardische Geschichte erfahren in diesem Buch. Der Text liest sich überaus geheimnisvoll. Ganz sicher werden Leser dieses Buches Geschichten erfahren, die tief gehend sind und sehr vieles in sich bergen. Auch spielt die Geisterwelt eine große Rolle. Darauf weist auch der Tag von Allerseelen hin, womit die Geschichte beginnt. Je mehr wir lesen, umso geheimnisvoller erscheint dieser Anfangstext. Wir bekommen einen Eindruck von einer mystischen Hülle, die in dieser Familie präsent ist. Diese erzeugt Spannung von ungewöhnlichem Ausmaß.