Zwischen Erinnerung, Geheimnissen und sardischen Legenden
Eine Beerdigung, ein Heimatdorf, das Iride offensichtlich lieber vergessen würde, und eine Begegnung, die längst vergangene Gefühle wieder zum Leben erweckt. Die Leseprobe von Der Abend der Seelen hat mich sofort neugierig gemacht.
Besonders die Atmosphäre hat mir gefallen. Sardinien wird sehr bildhaft beschrieben und wirkt gleichzeitig wunderschön und geheimnisvoll. Dazu kommt die alte Vorstellung, dass sich im Herbst die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten öffnet und die Seelen nach Hause zurückkehren können. Dadurch liegt von Anfang an etwas Mystisches über der Geschichte, ohne dass bereits klar ist, wie viel davon tatsächlich übernatürlich ist.
Iride finde ich als Protagonistin sehr interessant. Man merkt schnell, dass sie ihrem Heimatort und ihrer Vergangenheit aus einem bestimmten Grund den Rücken gekehrt hat. Gleichzeitig scheint der Tod ihres Vaters sie nun dazu zu zwingen, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, vor denen sie jahrelang davongelaufen ist. Besonders spannend finde ich dabei ihre widersprüchlichen Gefühle: Trauer, Schuld, Fremdheit und dann plötzlich dieses vertraute Herzklopfen bei der Begegnung mit Piero.
Auch Piero hat meine Neugier geweckt. Dass ausgerechnet er nach all den Jahren wieder auftaucht, inzwischen als Psychiater arbeitet und offenbar ebenfalls noch Erinnerungen an Irides Familie hat, kann eigentlich kein Zufall sein. Besonders seine Verbindung zu Iride und ihrem Vater scheint noch einige Geheimnisse zu bergen. Warum wollte seine Mutter früher verhindern, dass er Zeit bei Iride verbringt? Und was genau verband ihn mit ihrem Vater?
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist ruhig, atmosphärisch und voller schöner Bilder, wodurch das sardische Setting für mich richtig lebendig wurde. Gleichzeitig baut sich eher unterschwellig Spannung auf. Man spürt, dass hinter der Vergangenheit der Familie und den alten Geschichten des Dorfes noch mehr steckt.
Ich erwarte von der Geschichte eine Mischung aus Familiengeheimnis, Liebesgeschichte und mystischen Elementen. Besonders gespannt bin ich darauf, was es mit sa hena pro sos mortos auf sich hat und ob die Geschichten über die heimkehrenden Seelen tatsächlich nur Aberglaube sind. Vor allem möchte ich aber wissen, welche Geheimnisse Iride nach dem Tod ihres Vaters in ihrer alten Heimat noch entdecken wird und welche Rolle Piero dabei spielt. Die Leseprobe hat jedenfalls genau die richtige Mischung aus Melancholie, Atmosphäre und offenen Fragen geschaffen, um mich unbedingt weiterlesen zu lassen.
Besonders die Atmosphäre hat mir gefallen. Sardinien wird sehr bildhaft beschrieben und wirkt gleichzeitig wunderschön und geheimnisvoll. Dazu kommt die alte Vorstellung, dass sich im Herbst die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten öffnet und die Seelen nach Hause zurückkehren können. Dadurch liegt von Anfang an etwas Mystisches über der Geschichte, ohne dass bereits klar ist, wie viel davon tatsächlich übernatürlich ist.
Iride finde ich als Protagonistin sehr interessant. Man merkt schnell, dass sie ihrem Heimatort und ihrer Vergangenheit aus einem bestimmten Grund den Rücken gekehrt hat. Gleichzeitig scheint der Tod ihres Vaters sie nun dazu zu zwingen, sich mit Dingen auseinanderzusetzen, vor denen sie jahrelang davongelaufen ist. Besonders spannend finde ich dabei ihre widersprüchlichen Gefühle: Trauer, Schuld, Fremdheit und dann plötzlich dieses vertraute Herzklopfen bei der Begegnung mit Piero.
Auch Piero hat meine Neugier geweckt. Dass ausgerechnet er nach all den Jahren wieder auftaucht, inzwischen als Psychiater arbeitet und offenbar ebenfalls noch Erinnerungen an Irides Familie hat, kann eigentlich kein Zufall sein. Besonders seine Verbindung zu Iride und ihrem Vater scheint noch einige Geheimnisse zu bergen. Warum wollte seine Mutter früher verhindern, dass er Zeit bei Iride verbringt? Und was genau verband ihn mit ihrem Vater?
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist ruhig, atmosphärisch und voller schöner Bilder, wodurch das sardische Setting für mich richtig lebendig wurde. Gleichzeitig baut sich eher unterschwellig Spannung auf. Man spürt, dass hinter der Vergangenheit der Familie und den alten Geschichten des Dorfes noch mehr steckt.
Ich erwarte von der Geschichte eine Mischung aus Familiengeheimnis, Liebesgeschichte und mystischen Elementen. Besonders gespannt bin ich darauf, was es mit sa hena pro sos mortos auf sich hat und ob die Geschichten über die heimkehrenden Seelen tatsächlich nur Aberglaube sind. Vor allem möchte ich aber wissen, welche Geheimnisse Iride nach dem Tod ihres Vaters in ihrer alten Heimat noch entdecken wird und welche Rolle Piero dabei spielt. Die Leseprobe hat jedenfalls genau die richtige Mischung aus Melancholie, Atmosphäre und offenen Fragen geschaffen, um mich unbedingt weiterlesen zu lassen.