Berührendes Abenteuer
Der Abend der Seelen von Maria Laura Berlinguer erschienen bei Harper Collins ist ein Roman, der von Anfang an fesselt. Wenn mein Blick nicht an dem außergewöhnlichen Cover hängen geblieben wäre, hätte ich es vielleicht nie gelesen. Der gedeckte Tisch im oberen Bereich wirkt wie ein Aquarell aus vergangenen Zeiten, während der untere Bereich mit dem Titel deutlich anders wirkt. Anhand des Klappentextes konnte ich dann erkennen, dass er auch in zwei Erzählsträngen aufgeteilt ist, nämlich einmal im Padria der heutigen Zeit 2022 sowie in der vergangenen Zeit 1844. Das gesamte Setting spielt sich auf Sardinien ab und verbindet Fiktion mit Realem verwoben in einer Familiengeschichte. Iride kehrt zu dem Begräbnis ihres Vaters zurück an ihren Heimatort der Villa Dessi. Dort wohnt jetzt nur noch die Tante, die die ganzen Familiengeheimnisse hütet. Als Iride in den Unterlagen auf ihre Ururgroßmutter Mimi aufmerksam wird will sie mehr darüber erfahren.
Interessant war es von der ersten bis zur letzten Seite, wobei die Geschehnisse in der Vergangenheit dominanter waren als die in der Gegenwart. Mimi wurde sehr realistisch dargestellt, man erfährt einiges zu dem Frauenbild der damaligen Jahre und hat vollstes Mitgefühl. Da kann man heute nur mit dem Kopf drüber schütteln. Als sehr realistisch habe ich auch die Mythen und Sagen Sardiniens empfunden. Nicht nur Iride hat sich manches Mal gegruselt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, es ist bildhaft und atmosphärisch geschildert. Teils berührend, mitfühlend, abenteuerhaft und mit einigem Herzschmerz. Eine gut gelungene Mischung von allem, die mich die ganze Zeit dabei gehalten und das Buch leider viel zu zügig hat beenden lassen. Sehr empfehlenswert.
Interessant war es von der ersten bis zur letzten Seite, wobei die Geschehnisse in der Vergangenheit dominanter waren als die in der Gegenwart. Mimi wurde sehr realistisch dargestellt, man erfährt einiges zu dem Frauenbild der damaligen Jahre und hat vollstes Mitgefühl. Da kann man heute nur mit dem Kopf drüber schütteln. Als sehr realistisch habe ich auch die Mythen und Sagen Sardiniens empfunden. Nicht nur Iride hat sich manches Mal gegruselt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, es ist bildhaft und atmosphärisch geschildert. Teils berührend, mitfühlend, abenteuerhaft und mit einigem Herzschmerz. Eine gut gelungene Mischung von allem, die mich die ganze Zeit dabei gehalten und das Buch leider viel zu zügig hat beenden lassen. Sehr empfehlenswert.