Das Ritual der Schwerter
Sardinien als Schauplatz eines romantischen Dramas: das sprach mich auf Anhieb an, zumal mit diesem ansprechenden Titelbild. Und magischen Realismus wenden ja auch Isabel Allende und Gabriel Garcia Marquez an, das würde ich verkraften können. Dann kam mir alles aber einfach zu geballt.
Mein Hauptkritikpunkt bezieht sich hauptsächlich auf die zentrale Liebesgeschichte. Wenn der Blitz derartig auf den ersten Blick einschlägt bei zwei Charakteren, von denen ich zu wenig weiß, um es einordnen zu können, wenn alle paar Seiten ein heftiges Erschauern ausbricht, sei es aus Angst, Hass oder Liebeswonne, wenn die Knoten der Handlung allzu gewollt geschürzt werden, um denn aufzugehen wie eine Matheaufgabe der Grundschule, dann weckt das nicht auf Dauer mein Interesse und bringt mir wenig Erkenntnisgewinn.
Lokalkolorit verbreitet die Autorin durchaus, aber die Einsprengsel in sardinischer Sprache übersetzt sie selten. Mehrfach habe ich mich anderweitig schlau gemacht z.B. über die Nuraghier und ihre Bauwerke. Auch erschloss sich mir der Sinn der angesprochenen Rituale nicht, sie ergaben für mich keine innere Verbindung zum Handlungsverlauf.
Dabei passt manches perfekt zusammen: Irides Leidenschaft für Archäologie und Pietros Spezialisierung auf hypnotische Regression und Psychogenealogie - aus diesen Motiven hätte man doch im Detail bemerkenswerte Schlüsse ziehen können.
Insgesamt fiel mir die Lektüre leicht durch die knapp bemessenen Kapitel und die lebendige Schreibweise, die durchaus Spannung innerhalb der Episoden und in Bezug auf den Ausgang der Geschichte impliziert. Freude an dem Buch werden hauptsächlich diejenigen mit bereits einer Beziehung zu Sardinien haben, wenn ihnen hier Bekanntes wiederbegegnet.
Mein Hauptkritikpunkt bezieht sich hauptsächlich auf die zentrale Liebesgeschichte. Wenn der Blitz derartig auf den ersten Blick einschlägt bei zwei Charakteren, von denen ich zu wenig weiß, um es einordnen zu können, wenn alle paar Seiten ein heftiges Erschauern ausbricht, sei es aus Angst, Hass oder Liebeswonne, wenn die Knoten der Handlung allzu gewollt geschürzt werden, um denn aufzugehen wie eine Matheaufgabe der Grundschule, dann weckt das nicht auf Dauer mein Interesse und bringt mir wenig Erkenntnisgewinn.
Lokalkolorit verbreitet die Autorin durchaus, aber die Einsprengsel in sardinischer Sprache übersetzt sie selten. Mehrfach habe ich mich anderweitig schlau gemacht z.B. über die Nuraghier und ihre Bauwerke. Auch erschloss sich mir der Sinn der angesprochenen Rituale nicht, sie ergaben für mich keine innere Verbindung zum Handlungsverlauf.
Dabei passt manches perfekt zusammen: Irides Leidenschaft für Archäologie und Pietros Spezialisierung auf hypnotische Regression und Psychogenealogie - aus diesen Motiven hätte man doch im Detail bemerkenswerte Schlüsse ziehen können.
Insgesamt fiel mir die Lektüre leicht durch die knapp bemessenen Kapitel und die lebendige Schreibweise, die durchaus Spannung innerhalb der Episoden und in Bezug auf den Ausgang der Geschichte impliziert. Freude an dem Buch werden hauptsächlich diejenigen mit bereits einer Beziehung zu Sardinien haben, wenn ihnen hier Bekanntes wiederbegegnet.