Eine sardische Familiensaga - zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Das atmosphärische Cover hat mich sofort neugierig gemacht und passt wunderbar zur geheimnisvollen Geschichte. Auf zwei Zeitebenen verbindet Maria Laura Berlinguer Gegenwart und Vergangenheit: Iride kehrt nach dem Tod ihres Vaters nach Sardinien zurück und stößt auf ein lange gehütetes Familiengeheimnis.
Besonders gefallen haben mir die eindrucksvollen Landschaftsbilder, die Einblicke in die Nuraghenkultur sowie Aberglaube und sardische Traditionen. Auch die eingestreuten italienischen bzw. sardischen Begriffe wirken authentisch. Sprachlich ist der Roman bildhaft und stimmungsvoll.
Mit Iride konnte ich allerdings kaum eine emotionale Nähe entwickeln. Ihre Recherchen wirken zudem manchmal zu zufallsreich, Mimìs Liebesgeschichte stellenweise kitschig. Insgesamt dennoch ein atmosphärischer Roman für alle, die Sardinien, Familiengeheimnisse und dramatische Liebesgeschichten mögen.
Besonders gefallen haben mir die eindrucksvollen Landschaftsbilder, die Einblicke in die Nuraghenkultur sowie Aberglaube und sardische Traditionen. Auch die eingestreuten italienischen bzw. sardischen Begriffe wirken authentisch. Sprachlich ist der Roman bildhaft und stimmungsvoll.
Mit Iride konnte ich allerdings kaum eine emotionale Nähe entwickeln. Ihre Recherchen wirken zudem manchmal zu zufallsreich, Mimìs Liebesgeschichte stellenweise kitschig. Insgesamt dennoch ein atmosphärischer Roman für alle, die Sardinien, Familiengeheimnisse und dramatische Liebesgeschichten mögen.