Familiengeheimnisse

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moma58 Avatar

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In 350 Seiten und 62 Kapiteln erzählt die Autorin von Familiengeheimnissen, großen Lieben, vielfältiger Natur und von archäologischen Brunnenheiligtümern, die als unterirdische Kultbauten der Nuraghenkultur aus der Spätbronzezeit (ca. 1800–1200 v. Chr.) stammen. Hierüber habe ich mich über google erst mal schlau gemacht. Schnell merkt man: Die Autorin hat einen besonderen Bezug zu Sardinien. Die Geschichte der Familie, die teils in der Gegenwart und teils um 1899 spielt, kommt für mich leider etwas langatmig und hausbacken daher. Dafür wird die Insel selbst bildhaft und traditionsbewusst geschildert. Störend empfinde ich die vielen eingeworfenen italienischen bzw. sardischen Begriffe. Hier wären kleine Fußnoten hilfreich, denn nicht alle werden im Text erklärt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen und mir gefällt, dass sich Realität und Fiktion so gut ineinander fügen.
Für diese Liebe auf Sardinien gebe ich 2,8 Sterne, da die Geschichte oft vorhersehbar ist und wenig Spannung aufbaut.