Familiengeheimnisse mit geschichtlichem Hintergrund

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Das Buch „Der Abend der Seelen“ spielt in Sardinien in der Gegenwart und ein zweiter Handlungsstrang bringt uns in die Vergangenheit zum Ende des 19. Jahrhunderts, etwa 3 Generationen früher. Die Hauptfigur Iride kommt wegen eines Trauerfalls zurück in ihre Heimat und stellt sich der unklaren Vergangenheit ihrer Familie. Sie erfährt, dass ihre Vorfahrin in ihrer Ehe unglücklich war, eine tolle Freundschaft zu einer englischen Archäologin erlebte und sich schließlich in einen Banditen verliebte und irgendwann verschwand. Sie beginnt, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und deckt interessante Sachverhalte auf. Ihr zur Seite steht die enge Vertraute ihrer Familie, die dieses Geheimnis bis heute hütete.
Die Hauptpersonen sind authentisch umgesetzt und die Geschichte wirkt immer real und man kann gut ins Erlebte eintauchen.
Die Autorin hat einen verständlichen Schreibstil, den sie auch bei dem Strang in der Vergangenheit beibehält und auch bei den ärchäologischen Dingen kann man gut folgen.
Das Buch lässt sich gut lesen, man kann beiden Handlungssträngen gut folgen und man fiebert gerade mit den Figuren der Vergangenheit mit.
Das Cover zeigt einfach einen Tisch, der vermutlich zu Mahlzeiten in Sardinien passt.