Hat mir richtig gut gefallen
Der Abend der Seelen von Maria Laura Berlinguer ist für mich eine Geschichte, die vor allem durch ihre besondere Atmosphäre und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart überzeugt. Schon die ersten Seiten haben mich neugierig gemacht, denn hinter der Geschichte von Iride und ihrer Familie scheint viel mehr zu stecken, als man zunächst vermutet.
Iride kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihren Heimatort Padria auf Sardinien zurück. Nach ihrer Scheidung steht sie ohnehin an einem Wendepunkt in ihrem Leben und möchte die Gelegenheit nutzen, ihr Leben wieder selbstbestimmter zu gestalten. Doch statt einfach nur die Angelegenheiten ihrer Familie zu regeln, wird sie mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Besonders die Villa Dessì und Tata Manuella, die seit vielen Jahren die Geheimnisse der Familie bewahrt, haben etwas Geheimnisvolles an sich.
Besonders interessant fand ich die Geschichte von Iride und ihrer Ururgroßmutter Mimì. Durch die Erzählungen von Tata Manuella wird nach und nach eine längst vergangene Geschichte lebendig. Mimì führte kein einfaches Leben, war in einer unglücklichen Ehe gefangen und verliebte sich ausgerechnet in Emanuele Manca, einen berüchtigten Banditen. Diese ungewöhnliche und offenbar unmögliche Liebe bildet einen wichtigen Teil der Vergangenheit und macht neugierig darauf, was damals tatsächlich geschehen ist.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Vergangenheit nicht einfach nur als abgeschlossene Familiengeschichte erzählt wird. Sie scheint vielmehr auch Auswirkungen auf Iride selbst zu haben. Gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Piero beginnt sie, den Spuren ihrer Ururgroßmutter zu folgen. Dadurch entsteht eine spannende Suche nach Antworten, bei der man als Leser immer wieder das Gefühl bekommt, dass noch längst nicht alle Geheimnisse ans Licht gekommen sind.
Die sardische Kulisse fand ich ebenfalls sehr gelungen. Sardinien wirkt hier nicht einfach wie ein beliebiger Schauplatz, sondern scheint ein wichtiger Teil der Geschichte zu sein. Die raue Landschaft, die alten Traditionen und die besondere Stimmung rund um Allerheiligen und den „Abend der Seelen“ verleihen dem Roman etwas Mystisches. Gerade diese Mischung aus Familiengeschichte, Erinnerung, Spiritualität und Geheimnissen macht das Buch für mich besonders reizvoll.
Auch die Figuren haben mir gut gefallen. Iride ist eine Protagonistin, deren persönliche Situation nachvollziehbar wirkt. Sie muss sich nicht nur mit den Geheimnissen ihrer Familie auseinandersetzen, sondern auch mit ihrem eigenen Leben und der Frage, welchen Weg sie in Zukunft einschlagen möchte. Dadurch bekommt die Geschichte neben dem Familiengeheimnis auch eine persönliche Ebene.
Besonders schön finde ich außerdem die Idee, dass Iride durch die Geschichte ihrer Ururgroßmutter vielleicht auch mehr über sich selbst erfahren kann. Manchmal liegen Antworten auf die eigenen Fragen tatsächlich in der Vergangenheit – und genau dieses Motiv scheint hier sehr fein mit der Familiengeschichte verbunden zu werden.
Der Schreibstil wirkt auf mich ruhig, atmosphärisch und bildhaft. Statt nur von einem Ereignis zum nächsten zu hetzen, nimmt sich die Geschichte Zeit für ihre Figuren, ihre Umgebung und die Geheimnisse, die sich langsam entfalten. Das passt meiner Meinung nach sehr gut zu einer Geschichte, die von Erinnerungen, alten Geschichten und familiären Verbindungen lebt.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus verschiedenen Elementen: eine Familiengeschichte, eine geheimnisvolle Vergangenheit, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, sardische Traditionen und eine Protagonistin, die selbst auf der Suche nach einem Neuanfang ist. Dadurch ist Der Abend der Seelen für mich mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Familie, Verlust, Erinnerungen und darum, sich selbst neu zu finden.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr möchte man wissen, was mit Mimì wirklich passiert ist und welche Bedeutung ihre Geschichte für Iride haben wird. Gerade der nahende 1. November sorgt dabei für eine zusätzliche geheimnisvolle Spannung.
Insgesamt hat mich Der Abend der Seelen mit seiner besonderen Atmosphäre, den Familiengeheimnissen und der sardischen Kulisse überzeugt. Ich mochte die ruhige, gefühlvolle Erzählweise und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte nicht nur von einer vergangenen Liebe erzählt, sondern gleichzeitig davon handelt, den eigenen Weg zu finden.
Für mich ist Der Abend der Seelen eine atmosphärische und emotionale Geschichte, die zum Eintauchen und Miträtseln einlädt. Wer Familiengeheimnisse, besondere Schauplätze und Geschichten über vergangene Generationen mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Iride kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihren Heimatort Padria auf Sardinien zurück. Nach ihrer Scheidung steht sie ohnehin an einem Wendepunkt in ihrem Leben und möchte die Gelegenheit nutzen, ihr Leben wieder selbstbestimmter zu gestalten. Doch statt einfach nur die Angelegenheiten ihrer Familie zu regeln, wird sie mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Besonders die Villa Dessì und Tata Manuella, die seit vielen Jahren die Geheimnisse der Familie bewahrt, haben etwas Geheimnisvolles an sich.
Besonders interessant fand ich die Geschichte von Iride und ihrer Ururgroßmutter Mimì. Durch die Erzählungen von Tata Manuella wird nach und nach eine längst vergangene Geschichte lebendig. Mimì führte kein einfaches Leben, war in einer unglücklichen Ehe gefangen und verliebte sich ausgerechnet in Emanuele Manca, einen berüchtigten Banditen. Diese ungewöhnliche und offenbar unmögliche Liebe bildet einen wichtigen Teil der Vergangenheit und macht neugierig darauf, was damals tatsächlich geschehen ist.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Vergangenheit nicht einfach nur als abgeschlossene Familiengeschichte erzählt wird. Sie scheint vielmehr auch Auswirkungen auf Iride selbst zu haben. Gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Piero beginnt sie, den Spuren ihrer Ururgroßmutter zu folgen. Dadurch entsteht eine spannende Suche nach Antworten, bei der man als Leser immer wieder das Gefühl bekommt, dass noch längst nicht alle Geheimnisse ans Licht gekommen sind.
Die sardische Kulisse fand ich ebenfalls sehr gelungen. Sardinien wirkt hier nicht einfach wie ein beliebiger Schauplatz, sondern scheint ein wichtiger Teil der Geschichte zu sein. Die raue Landschaft, die alten Traditionen und die besondere Stimmung rund um Allerheiligen und den „Abend der Seelen“ verleihen dem Roman etwas Mystisches. Gerade diese Mischung aus Familiengeschichte, Erinnerung, Spiritualität und Geheimnissen macht das Buch für mich besonders reizvoll.
Auch die Figuren haben mir gut gefallen. Iride ist eine Protagonistin, deren persönliche Situation nachvollziehbar wirkt. Sie muss sich nicht nur mit den Geheimnissen ihrer Familie auseinandersetzen, sondern auch mit ihrem eigenen Leben und der Frage, welchen Weg sie in Zukunft einschlagen möchte. Dadurch bekommt die Geschichte neben dem Familiengeheimnis auch eine persönliche Ebene.
Besonders schön finde ich außerdem die Idee, dass Iride durch die Geschichte ihrer Ururgroßmutter vielleicht auch mehr über sich selbst erfahren kann. Manchmal liegen Antworten auf die eigenen Fragen tatsächlich in der Vergangenheit – und genau dieses Motiv scheint hier sehr fein mit der Familiengeschichte verbunden zu werden.
Der Schreibstil wirkt auf mich ruhig, atmosphärisch und bildhaft. Statt nur von einem Ereignis zum nächsten zu hetzen, nimmt sich die Geschichte Zeit für ihre Figuren, ihre Umgebung und die Geheimnisse, die sich langsam entfalten. Das passt meiner Meinung nach sehr gut zu einer Geschichte, die von Erinnerungen, alten Geschichten und familiären Verbindungen lebt.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus verschiedenen Elementen: eine Familiengeschichte, eine geheimnisvolle Vergangenheit, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, sardische Traditionen und eine Protagonistin, die selbst auf der Suche nach einem Neuanfang ist. Dadurch ist Der Abend der Seelen für mich mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Familie, Verlust, Erinnerungen und darum, sich selbst neu zu finden.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr möchte man wissen, was mit Mimì wirklich passiert ist und welche Bedeutung ihre Geschichte für Iride haben wird. Gerade der nahende 1. November sorgt dabei für eine zusätzliche geheimnisvolle Spannung.
Insgesamt hat mich Der Abend der Seelen mit seiner besonderen Atmosphäre, den Familiengeheimnissen und der sardischen Kulisse überzeugt. Ich mochte die ruhige, gefühlvolle Erzählweise und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte nicht nur von einer vergangenen Liebe erzählt, sondern gleichzeitig davon handelt, den eigenen Weg zu finden.
Für mich ist Der Abend der Seelen eine atmosphärische und emotionale Geschichte, die zum Eintauchen und Miträtseln einlädt. Wer Familiengeheimnisse, besondere Schauplätze und Geschichten über vergangene Generationen mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.