Mystisch, magisch und voller Geheimnisse
Der Abend der Seelen entführt uns in eine mystische Welt, die gleichzeitig dunkel und geheimnisvoll wirkt und dadurch von Anfang an eine besondere Atmosphäre schafft. Die Geschichte spielt auf Sardinien, zunächst im Jahr 1899, und wechselt immer wieder in die heutige Zeit. Im Mittelpunkt steht die Familie Dessí und ein Familiengeheimnis, das über viele Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart bewahrt wurde. Lange fragt man sich, welches Geheimnis die Familie so lange bewahrt hat und warum es unbedingt verborgen bleiben musste, was für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht hat.
Besonders Mimí hat meine Sympathie gewonnen, da ich durch ihren persönlichen Leidensweg oft Mitgefühl mit ihr hatte und dadurch ihre Emotionen, Gedanken und Erlebnisse besonders gut nachvollziehen konnte. Die Beziehung zwischen dem Banditen Emanuele Manca und Mimí wirkte auf mich allerdings etwas zu konstruiert. Außerdem hätte Irides Geschichte in der Gegenwart für meinen Geschmack mehr Raum bekommen können, da sowohl die Entdeckung ihrer Vergangenheit als auch die Beziehung zwischen ihr und Piero meines Erachtens etwas zu kurz kommen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man gut durch die Geschichte kommt. Gegen Ende wurde mir das viele Hin und Her etwas zu viel, sodass einige Ereignisse für mich zunehmend konstruiert und stellenweise sogar fast absurd wirkten. Dadurch ging die Glaubwürdigkeit der Geschichte leider etwas verloren.
Trotzdem fand ich Der Abend der Seelen insgesamt spannend und gerade wegen seiner mystischen Stimmung interessant. Ich würde das Buch vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die geheimnisvolle Familiensagas mögen und Lust auf eine Geschichte haben, in der Magie, alte Geheimnisse und eine etwas düstere Atmosphäre miteinander verbunden werden.
Besonders Mimí hat meine Sympathie gewonnen, da ich durch ihren persönlichen Leidensweg oft Mitgefühl mit ihr hatte und dadurch ihre Emotionen, Gedanken und Erlebnisse besonders gut nachvollziehen konnte. Die Beziehung zwischen dem Banditen Emanuele Manca und Mimí wirkte auf mich allerdings etwas zu konstruiert. Außerdem hätte Irides Geschichte in der Gegenwart für meinen Geschmack mehr Raum bekommen können, da sowohl die Entdeckung ihrer Vergangenheit als auch die Beziehung zwischen ihr und Piero meines Erachtens etwas zu kurz kommen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man gut durch die Geschichte kommt. Gegen Ende wurde mir das viele Hin und Her etwas zu viel, sodass einige Ereignisse für mich zunehmend konstruiert und stellenweise sogar fast absurd wirkten. Dadurch ging die Glaubwürdigkeit der Geschichte leider etwas verloren.
Trotzdem fand ich Der Abend der Seelen insgesamt spannend und gerade wegen seiner mystischen Stimmung interessant. Ich würde das Buch vor allem Leserinnen und Lesern empfehlen, die geheimnisvolle Familiensagas mögen und Lust auf eine Geschichte haben, in der Magie, alte Geheimnisse und eine etwas düstere Atmosphäre miteinander verbunden werden.