Mystische Einblicke in Sardiniens Vergangenheit
Die traumhafte Kulisse Sardiniens und ein Familiengeheimnis mit mystischen Anklängen haben mich sofort neugierig auf „Der Abend der Seelen“ von Maria Laura Berlinguer gemacht. Auf zwei Zeitebenen verbindet der Roman Irides Rückkehr in ihre Heimat mit dem Schicksal ihrer Vorfahrin Mimì. Dabei begegnen uns alte Rituale, Intrigen und eine Liebe, die unter schwierigen Voraussetzungen steht.
Besonders gefallen hat mir die geheimnisvolle Atmosphäre. Die sardischen Traditionen und die historischen Hintergründe verleihen der Geschichte etwas Eigenes und haben mein Interesse an der Insel und ihrer Vergangenheit geweckt. Gerade dieses Zusammenspiel aus Landschaft, alten Bräuchen und dem Gefühl, dass die Vergangenheit noch immer in die Gegenwart hineinwirkt, fand ich reizvoll.
Trotzdem hat mir beim Lesen etwas gefehlt. Mimìs Liebesgeschichte war mir zu sehr von bekannten Klischees geprägt und wirkte auf mich stellenweise erzwungen. Dadurch konnte ich emotional nicht so mitgehen, wie ich es mir gewünscht hätte. Auch Iride blieb für mich als Figur etwas blass. Ich hätte sie gerne näher kennengelernt, um ihre Geschichte nicht nur zu verfolgen, sondern stärker mit ihr mitzufühlen.
Mit der sardischen Folklore ging es mir ähnlich zwiespältig: Einerseits macht sie einen großen Teil des Reizes aus, andererseits hätte ich mir mehr Erklärungen zu den Riten und ihren Bedeutungen gewünscht. Vieles nimmt einen wichtigen Platz ein, blieb für mich aber zu vage. Das hat meinen Lesefluss gelegentlich gebremst.
Für mich war „Der Abend der Seelen“ eine unterhaltsame Lektüre mit einer interessanten Grundidee, die mich letztlich nicht ganz überzeugen konnte. Besonders in Erinnerung bleiben mir die mystische Stimmung und die Einblicke in Sardiniens Geschichte und Traditionen. Bei den Figuren und der Liebesgeschichte hätte ich mir dagegen mehr Tiefe und weniger Klischees gewünscht.
Besonders gefallen hat mir die geheimnisvolle Atmosphäre. Die sardischen Traditionen und die historischen Hintergründe verleihen der Geschichte etwas Eigenes und haben mein Interesse an der Insel und ihrer Vergangenheit geweckt. Gerade dieses Zusammenspiel aus Landschaft, alten Bräuchen und dem Gefühl, dass die Vergangenheit noch immer in die Gegenwart hineinwirkt, fand ich reizvoll.
Trotzdem hat mir beim Lesen etwas gefehlt. Mimìs Liebesgeschichte war mir zu sehr von bekannten Klischees geprägt und wirkte auf mich stellenweise erzwungen. Dadurch konnte ich emotional nicht so mitgehen, wie ich es mir gewünscht hätte. Auch Iride blieb für mich als Figur etwas blass. Ich hätte sie gerne näher kennengelernt, um ihre Geschichte nicht nur zu verfolgen, sondern stärker mit ihr mitzufühlen.
Mit der sardischen Folklore ging es mir ähnlich zwiespältig: Einerseits macht sie einen großen Teil des Reizes aus, andererseits hätte ich mir mehr Erklärungen zu den Riten und ihren Bedeutungen gewünscht. Vieles nimmt einen wichtigen Platz ein, blieb für mich aber zu vage. Das hat meinen Lesefluss gelegentlich gebremst.
Für mich war „Der Abend der Seelen“ eine unterhaltsame Lektüre mit einer interessanten Grundidee, die mich letztlich nicht ganz überzeugen konnte. Besonders in Erinnerung bleiben mir die mystische Stimmung und die Einblicke in Sardiniens Geschichte und Traditionen. Bei den Figuren und der Liebesgeschichte hätte ich mir dagegen mehr Tiefe und weniger Klischees gewünscht.