Sardiniens Kultur und Mythen
Sardiniens Kultur und Mythen
In ‚Der Abend der Seelen‘ von Maria Laura Berlinguer verarbeitet die Autorin ihre eigene Familiengeschichte mit geschichtlichem Hintergrund.
Iride Dessì kehrt zum Begräbnis des Vaters zurück in ihren Heimatort Padria. Nach ihrer Scheidung will sie hier nicht nur die Angelegenheiten der Familie ordnen, sondern ihr Leben wieder in selbstbestimmte Bahnen lenken. In der Villa Dessì lebt nun nur noch Tata Manuella, die seit jeher die Geheimnisse der Familie hütet. Als Iride dort auf die Spur ihrer Ururgroßmutter Mimì stößt, beginnt Tata zu erzählen: von Donna Mimìs unglücklicher Ehe, von einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft und von Emanuele Manca, einem damals auf Sardinien berüchtigten Banditen, in den sich Mimì unsterblich verliebte – bis sie spurlos verschwand.
Die Autorin schreibt in einem ruhigen Ton über Familiengeheimnisse, die weit in die Vergangenheit hineinreichen. Ich muss gestehen, die Handlung hat mich nicht so stark gefesselt wie das geheimnisvolle Sardinien der Vergangenheit. Die Nuraghenkultur hat mich total fasziniert. Diese bronzezeitliche hochentwickelte Gesellschaft auf Sardinien mit ihren charakteristischen Steintürmen, Brunnentempeln und Gigantengräbern. Auch die Legende um das Seelenmahl empfand ich als hoch spannend. Ein weiteres Phänomen ist das Bandentum auf Sardinien. Die Bandenmitglieder waren gefürchtet, aber gleichzeitig auch respektiert. Das waren Themen die mich angesprochen haben und über die ich mich über Google weiter informiert habe.
Und hier noch schönes Zitat: Gefühle muss man sich in Ruhe anschauen, sonst riskiert man, von ihnen überwältigt zu werden.
Fazit: Lesenswert. Ich habe viel über die Vergangenheit und Mythen von Sardinen erfahren.
In ‚Der Abend der Seelen‘ von Maria Laura Berlinguer verarbeitet die Autorin ihre eigene Familiengeschichte mit geschichtlichem Hintergrund.
Iride Dessì kehrt zum Begräbnis des Vaters zurück in ihren Heimatort Padria. Nach ihrer Scheidung will sie hier nicht nur die Angelegenheiten der Familie ordnen, sondern ihr Leben wieder in selbstbestimmte Bahnen lenken. In der Villa Dessì lebt nun nur noch Tata Manuella, die seit jeher die Geheimnisse der Familie hütet. Als Iride dort auf die Spur ihrer Ururgroßmutter Mimì stößt, beginnt Tata zu erzählen: von Donna Mimìs unglücklicher Ehe, von einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft und von Emanuele Manca, einem damals auf Sardinien berüchtigten Banditen, in den sich Mimì unsterblich verliebte – bis sie spurlos verschwand.
Die Autorin schreibt in einem ruhigen Ton über Familiengeheimnisse, die weit in die Vergangenheit hineinreichen. Ich muss gestehen, die Handlung hat mich nicht so stark gefesselt wie das geheimnisvolle Sardinien der Vergangenheit. Die Nuraghenkultur hat mich total fasziniert. Diese bronzezeitliche hochentwickelte Gesellschaft auf Sardinien mit ihren charakteristischen Steintürmen, Brunnentempeln und Gigantengräbern. Auch die Legende um das Seelenmahl empfand ich als hoch spannend. Ein weiteres Phänomen ist das Bandentum auf Sardinien. Die Bandenmitglieder waren gefürchtet, aber gleichzeitig auch respektiert. Das waren Themen die mich angesprochen haben und über die ich mich über Google weiter informiert habe.
Und hier noch schönes Zitat: Gefühle muss man sich in Ruhe anschauen, sonst riskiert man, von ihnen überwältigt zu werden.
Fazit: Lesenswert. Ich habe viel über die Vergangenheit und Mythen von Sardinen erfahren.