Seichte Liebesgeschichte

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- blei - Avatar

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Wer seine Freude an trivialen Liebesromanen hat, in denen sich zwei Menschen unterschiedlicher Herkunft gegen den Widerstand der bösen Außenwelt nach einander verzehren und ohne den anderen nicht auszukommen meinen, kann sich bei "Der Abend der Seelen" gut aufgehoben fühlen. In vielem vorhersehbar plätschert die Handlung vor sich hin und weiß auch mit seinen Sprüngen zwischen den Zeiten und Erzählebenen nicht so recht zu fesseln. Da helfen auch die pseudo- und populärwissenschaftlichen Einsprengsel über die nuraghische und ursardinische Kultur nichts auszurichten. Ganz im Gegenteil muten diese spirituellen, für den Westeuropäer wenig nachvollziehbaren Elemente eher fremdartig und seltsam an. Auch das Ende des Buches überzeugt wenig, muss doch zu viel zwischen en Zeilen erahnt und vermutet werden.
Kein Buch für mich.