Empfehlenswert

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sabri1119 Avatar

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Das Cover hat mich sofort angesprochen, und auch der Klappentext war so überzeugend, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe – obwohl Historical Fiction eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist.

Der Einstieg war für mich zunächst etwas holprig: Vor allem die Vielzahl an Namen hat mich anfangs überfordert, und ich hatte den Eindruck, dass die Lektüre leichter fällt, wenn man sich mit den historischen Hintergründen und Persönlichkeiten schon etwas auskennt. Auch der Schreibstil wirkte zu Beginn etwas ungewohnt und sehr zeittypisch.

Doch nach etwa 50 Seiten hat sich das Blatt für mich gewendet. Die Namensflut lichtete sich etwas, ich konnte mich gut einfinden und war schnell begeistert. Besonders gelungen fand ich, wie das Buch die Komplexität der damaligen Zeit einfängt und anschaulich vermittelt. Genau das ist für mich der Reiz an Historical Fiction: dass sie Interesse an der Epoche weckt und das Bewusstsein für historische Zusammenhänge schärft.

Insgesamt war Der Barmann des Ritts für mich ein durchweg interessantes und bereicherndes Leseerlebnis. Trotz kleiner Anfangsschwierigkeiten empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.