Der Himmel macht ein Foto
Die Geschichte berührt mich auf vielen Ebenen. Am Anfang steht ein Zitat von einem meiner Lieblingsautoren. Wie es der schöne, aber vielleicht auch nicht unbedeutsame Zufall verlangt, hörte ich vor einem Monat das Hörbuch zu Jede Sekunde von Nicolas Mathieu an. Ich war hin und weg. Die Sprache, die hier von einem Zitat eingeleitet wird, lässt sich beliebig leicht auf die Sprache lenken, die in diesem Buch angestimmt werden möchte. Doch hier wird man nicht erst zärtlich eingetaucht, hier wird man in die Nacht hineingerissen, in einen Sturm, in ein Gewitter, das man erst einmal schlucken muss.
Doch hinter allem – und das kennt, glaube ich, fast jeder – steckt immer der Opa, der eine schützende Hand über alles legt und einem das Gefühl gibt, dass hier nichts passieren kann. Selbst dann nicht, wenn der Blitz einschlägt.
An dieser Geschichte gefällt mir, dass sie so präzise erzählt wird, ohne viel sagen zu müssen – große Erzählkunst eben. Darüber hinaus bin ich besonders überrascht, wie die Geschichte eine Wendung genommen hat, mit der ich nicht gerechnet habe: die Fotos auf dem Tisch, die immer wieder angeschaut werden dürfen, aufgenommen mit einer alten Leica-Kamera. Ich selbst bin Fotograf und sehe in Bildern Geschichten, die erzählt werden. Wenn dann noch der Hintergrund in meinem Kopf besteht, dass es sich hier um einen Baum handelt, der zu einem Zuhause wird, vielleicht sogar zu einem Rückzugsort, möchte ich das Buch am liebsten nicht mehr weglegen, weil mir sonst ein Stück Heimat fehlen würde. Mit dem Buch würde man mir also ein Stück Heimat schenken – nicht nur eine Möglichkeit der Rezension.
Doch hinter allem – und das kennt, glaube ich, fast jeder – steckt immer der Opa, der eine schützende Hand über alles legt und einem das Gefühl gibt, dass hier nichts passieren kann. Selbst dann nicht, wenn der Blitz einschlägt.
An dieser Geschichte gefällt mir, dass sie so präzise erzählt wird, ohne viel sagen zu müssen – große Erzählkunst eben. Darüber hinaus bin ich besonders überrascht, wie die Geschichte eine Wendung genommen hat, mit der ich nicht gerechnet habe: die Fotos auf dem Tisch, die immer wieder angeschaut werden dürfen, aufgenommen mit einer alten Leica-Kamera. Ich selbst bin Fotograf und sehe in Bildern Geschichten, die erzählt werden. Wenn dann noch der Hintergrund in meinem Kopf besteht, dass es sich hier um einen Baum handelt, der zu einem Zuhause wird, vielleicht sogar zu einem Rückzugsort, möchte ich das Buch am liebsten nicht mehr weglegen, weil mir sonst ein Stück Heimat fehlen würde. Mit dem Buch würde man mir also ein Stück Heimat schenken – nicht nur eine Möglichkeit der Rezension.