Dorfroman mit Unwetter

Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
kolibri_reads Avatar

Von

Dem Michel machen Gewitter Angst, seit jeher, obwohl er eigentlich schon so alt ist. Aber er hat nun mal schlechte Erinnerungen, sei’s durch kindliche Erfahrungen, sei’s, was den Gästen teils widerfahren ist, die in seiner Dorfkneipe „DerBaum“ ein und ausgehen.
Als er sechs Jahre alt war, hat er einen Hof brennen sehen, Tiere verendeten qualvoll, der Bauern nahm sich das Leben.
Man ist auf dem Land abhängig vom Leben mit der Natur, gottesfürchtig, auch wenn der einem nicht immer zur Seite steht. Auch heute noch. Im Gasthof scheint die Zeit still zu stehen. Wenig hat sich verändert, seitdem sein Vater noch die Gaststube geführt hat.
Nur Liz, die Zugezogene, sucht ihn jetzt auf, trotz des schweren Unwetters, und lässt sich die Geschichte vom „Baum“ erzählen, so dass der Michel seine Angst bald vergessen hat.