Ein atmosphärischer Erzählstil

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stefan182 Avatar

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Das Buchcover gefällt mir: Einerseits wirkt es durch den raumgreifenden Baum idyllisch, andererseits aber - durch die aufziehenden Wolken - bedrohlich. Anders formuliert: Das Cover zeigt, dass die Idylle nicht ewig hält.

Der Erzählstil ist sehr dicht und atmosphärisch. Den aufziehenden Sturm, die prasselnden Regentropfen und das Grollen sind geradezu spürbar. Sehr hat mir auch gefallen, wie die Urtümlichkeit des Sturms mit den Erfahrungen von Michel greifbar wird. Insgesamt wirkt der Erzählstil auf mich entschleunigend, als würde man in eine andere Zeit eintauchen (obwohl die Handlung ja ungefähr zu unserer Gegenwart spielt).

Besonders die Figur des Großvaters, der als Beschützer beschrieben wird, sowie Liz, die eher unkonventionell ist, gefallen mir.

Den Fortgang der Handlung kann ich noch nicht wirklich erahnen, was ich aber nicht schlimm finde. Im Gegenteil: Da die Erzählung insgesamt 160 Seiten umfasst, sollte die Leseprobe noch nicht zu viel verraten. Sie zeigt aber bereits schön auf, welcher Erzählstil zu erwarten ist - und dieser gefällt mir sehr!