Eine stille, berührende Geschichte über Erinnerungen, Heimat und das Leben
Schon der Anfang von „Der Baum“ hat mich beeindruckt. Tommie Goerz schafft es, mit seiner ruhigen, eindringlichen Sprache eine ganz besondere Atmosphäre entstehen zu lassen. Das Gewitter, das den alten Wirt Michel Gruber in Erinnerungen versinken lässt, ist dabei viel mehr als nur ein Unwetter. Es weckt Geschichten aus vergangenen Zeiten und öffnet den Blick auf ein ganzes Leben.
Besonders gefallen mir die Erzählungen rund um das Wirtshaus und den großen Kirschholztisch. Dieser Tisch ist nicht einfach ein Möbelstück, sondern ein Ort, an dem Generationen zusammengekommen sind, gestritten, gelacht und sich wieder versöhnt haben. Mit jeder Erinnerung wird deutlicher, wie eng ein Ort mit den Menschen verbunden sein kann, die ihn geprägt haben.
Auch Michel ist mir als Figur nahegekommen. Seine Angst vor Gewittern, seine Erinnerungen an den Großvater und die Erlebnisse seiner Kindheit machen ihn menschlich und verletzlich. Die Begegnung mit Liz gibt ihm einen Anlass, von früher zu erzählen. Dabei spürt man, wie wohltuend es sein kann, wenn jemand wirklich zuhört und den Geschichten eines anderen Raum gibt.
Ich mag besonders, dass es in diesem Roman nicht nur um große Ereignisse geht, sondern auch um die kleinen Dinge, die ein Leben ausmachen: alte Fotografien, vertraute Plätze, Menschen, die irgendwann fehlen, und Geschichten, die über Generationen weitergegeben werden. Gleichzeitig zeigt sich, wie Erinnerungen mit der Zeit verblassen und wie unterschiedlich die Vergangenheit erzählt werden kann.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass die vielen Rückblicke und ausführlichen Erzählungen etwas Geduld verlangen. Wer eine schnelle, ereignisreiche Handlung erwartet, könnte das Tempo stellenweise als langsam empfinden. Für mich passt diese Ruhe jedoch gut zur nachdenklichen Stimmung des Buches.
Insgesamt ist „Der Baum“ für mich ein Roman, der zum Innehalten einlädt. Er erinnert daran, wie wichtig Gemeinschaft, Zusammenhalt und gemeinsame Erinnerungen sind – und dass manchmal ein einziger Ort eine ganze Welt in sich tragen kann.
Ein leises, atmosphärisches Buch für alle, die Geschichten über Menschen, ihre Vergangenheit und die Spuren, die sie hinterlassen, mögen.
Besonders gefallen mir die Erzählungen rund um das Wirtshaus und den großen Kirschholztisch. Dieser Tisch ist nicht einfach ein Möbelstück, sondern ein Ort, an dem Generationen zusammengekommen sind, gestritten, gelacht und sich wieder versöhnt haben. Mit jeder Erinnerung wird deutlicher, wie eng ein Ort mit den Menschen verbunden sein kann, die ihn geprägt haben.
Auch Michel ist mir als Figur nahegekommen. Seine Angst vor Gewittern, seine Erinnerungen an den Großvater und die Erlebnisse seiner Kindheit machen ihn menschlich und verletzlich. Die Begegnung mit Liz gibt ihm einen Anlass, von früher zu erzählen. Dabei spürt man, wie wohltuend es sein kann, wenn jemand wirklich zuhört und den Geschichten eines anderen Raum gibt.
Ich mag besonders, dass es in diesem Roman nicht nur um große Ereignisse geht, sondern auch um die kleinen Dinge, die ein Leben ausmachen: alte Fotografien, vertraute Plätze, Menschen, die irgendwann fehlen, und Geschichten, die über Generationen weitergegeben werden. Gleichzeitig zeigt sich, wie Erinnerungen mit der Zeit verblassen und wie unterschiedlich die Vergangenheit erzählt werden kann.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass die vielen Rückblicke und ausführlichen Erzählungen etwas Geduld verlangen. Wer eine schnelle, ereignisreiche Handlung erwartet, könnte das Tempo stellenweise als langsam empfinden. Für mich passt diese Ruhe jedoch gut zur nachdenklichen Stimmung des Buches.
Insgesamt ist „Der Baum“ für mich ein Roman, der zum Innehalten einlädt. Er erinnert daran, wie wichtig Gemeinschaft, Zusammenhalt und gemeinsame Erinnerungen sind – und dass manchmal ein einziger Ort eine ganze Welt in sich tragen kann.
Ein leises, atmosphärisches Buch für alle, die Geschichten über Menschen, ihre Vergangenheit und die Spuren, die sie hinterlassen, mögen.