großartig erzählt

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theagri_liest Avatar

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Tommie Goerz hat mich als Autor schon wiederholt begeistert. Im Tal und Im Schnee haben mir so gut gefallen, dass ich mir sofort gewünscht habe sein neuestes und leider letztes Buch auch zu lesen.

Wunderbare schlichte Beschreibungen machen Landschaften sichtbar und Protagonisten lebendig. Ein Gewitter zieht auf und Tommie Goerz schildert es so, dass man meint, das Grollen zu hören und als sich dann Michel, der alte Wirt, erinnert, fühlt man seine Angst, die er früher auch in ähnlichen Situationen ebenfalls ausgestanden hat. Michel erzählt die Geschichte des Baum's, die richtig gut beginnt und scheinbar das Leben mehrerer Generationen umfasst.

Nach diesem Auftakt ist man sofort in der Geschichte angekommen.
Man hört den Regen ans Fenster prasseln, sieht den wunderschönen Tisch, gefertigt aus einem Baum, den ein Gewitter fällte und ist begierig zu erfahren, was rings um ihn geschehen ist.

Ich staune immer wieder, wie es Tommie Goerz gelingt, auf wenigen Seiten so lebendige Szenen erscheinen zu lassen. Er braucht wenige Worte, um Gefühle zu transportieren. Es gelingt ihm, in diesem kurzen, bis jetzt gelesenen Abschnitt, das Dorf, das Wirtshaus in seiner ländlichen Lage und die bäuerlichen Karkheit zu beschreiben, so dass man Bilder vor Augen hat, die bunter sind, als es ein Film schaffen könnte.

Gern möchte ich den Rest dieser Geschichte entdecken, weiter eintauchen in das dörfliche Leben, die Menschen kennenlernen und Tommie Goerz letzten Roman zu Ende lesen. Darum bewerbe ich mich hiermit um ein Leseexemplar, um dies auch im Austausch mit anderen Interessierten Lesenden zu erleben.