Tiefgründig
Das Cover mit dem großen, einsamen Baum unter den schweren Wolken hat mich sofort angesprochen, weil es perfekt zur Stimmung im Buch passt. Tommie Goerz schafft es ab der ersten Seite, eine unheimlich dichte Atmosphäre aufzubauen. Man spürt beim Lesen förmlich diese drückende, bleischwere Hitze vor dem großen Unwetter.
Besonders berührt hat mich der Schreibstil. Er ist unaufgeregt und bodenständig, aber genau dadurch geht er unter die Haut. Wie der Wirt Michel Gruber da im Halbdunkel seiner Gaststube sitzt und gegen seine alten Ängste ankämpft, wird richtig greifbar. Man fühlt sofort mit ihm mit, besonders als er von den traumatischen Kindheitserinnerungen und seinem schützenden Opa erzählt. Als dann Liz zur Tür hereinkommt, bringt sie genau den richtigen Funken Leben in die Bude. Die Dynamik zwischen den beiden wirkt total echt und vertraut.
Die Geschichte hinter dem riesigen Kirschholztisch, der 1923 nach einem Sturm zum Mittelpunkt des Wirtshauslebens wurde, hat mich richtig gepackt. Ich erwarte von dem Roman eine berührende, echte Familiengeschichte voller Dorfanekdoten, Geheimnisse und Nostalgie. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, um noch tiefer in Michels Erinnerungen und die alten Fotoalben einzutauchen und zu erfahren, was es mit dem schicksalhaften Jahr 1871 auf sich hat.
Besonders berührt hat mich der Schreibstil. Er ist unaufgeregt und bodenständig, aber genau dadurch geht er unter die Haut. Wie der Wirt Michel Gruber da im Halbdunkel seiner Gaststube sitzt und gegen seine alten Ängste ankämpft, wird richtig greifbar. Man fühlt sofort mit ihm mit, besonders als er von den traumatischen Kindheitserinnerungen und seinem schützenden Opa erzählt. Als dann Liz zur Tür hereinkommt, bringt sie genau den richtigen Funken Leben in die Bude. Die Dynamik zwischen den beiden wirkt total echt und vertraut.
Die Geschichte hinter dem riesigen Kirschholztisch, der 1923 nach einem Sturm zum Mittelpunkt des Wirtshauslebens wurde, hat mich richtig gepackt. Ich erwarte von dem Roman eine berührende, echte Familiengeschichte voller Dorfanekdoten, Geheimnisse und Nostalgie. Ich möchte das Buch unbedingt weiterlesen, um noch tiefer in Michels Erinnerungen und die alten Fotoalben einzutauchen und zu erfahren, was es mit dem schicksalhaften Jahr 1871 auf sich hat.