Wenn ein alter Baum Geschichten erzählen könnte …
Manchmal braucht es gar keine spektakuläre Handlung, um mich neugierig zu machen. Bei Der Baum von Tommie Goerz reicht zunächst ein alter Wirt, ein gewaltiges Gewitter und ein Tisch, an dem offenbar schon Generationen von Menschen ihre Geschichten hinterlassen haben.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Der große, mächtige Baum unter dem dramatischen Himmel wirkt wunderschön, aber auch ein bisschen melancholisch. Ich mag besonders, dass es auf den ersten Blick so ruhig aussieht und gleichzeitig eine gewisse Schwere ausstrahlt.
Der Schreibstil ist ungewöhnlich und gefällt mir gerade deshalb. Tommie Goerz erzählt sehr bildhaft, ruhig und mit einer Sprache, die sich stellenweise fast so anfühlt, als würde jemand direkt am Stammtisch eine alte Geschichte erzählen. Besonders die Erinnerungen von Michel haben mich berührt. Hinter seiner Angst vor Gewittern steckt so viel mehr, als man zunächst vermutet.
Auch Liz fand ich sofort sympathisch. Dass sie mitten im schlimmsten Unwetter auftaucht, weil sie Michel nicht allein lassen möchte, ist eine dieser kleinen Gesten, die unglaublich viel über einen Menschen erzählen.
Spannend finde ich vor allem, wie sich aus einem umgestürzten Kirschbaum die Geschichte eines ganzen Wirtshauses entwickelt. Die Spannung entsteht hier nicht durch große Überraschungen, sondern durch die Frage, welche Erinnerungen und Schicksale noch mit diesem Ort verbunden sind.
Ich erwarte einen eher stillen, tiefgründigen Roman über das Leben, Vergänglichkeit, Erinnerungen und die Menschen, die einen Ort prägen. Und ich würde sehr gerne erfahren, welche Geschichten dieser besondere Tisch noch zu erzählen hat.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Der große, mächtige Baum unter dem dramatischen Himmel wirkt wunderschön, aber auch ein bisschen melancholisch. Ich mag besonders, dass es auf den ersten Blick so ruhig aussieht und gleichzeitig eine gewisse Schwere ausstrahlt.
Der Schreibstil ist ungewöhnlich und gefällt mir gerade deshalb. Tommie Goerz erzählt sehr bildhaft, ruhig und mit einer Sprache, die sich stellenweise fast so anfühlt, als würde jemand direkt am Stammtisch eine alte Geschichte erzählen. Besonders die Erinnerungen von Michel haben mich berührt. Hinter seiner Angst vor Gewittern steckt so viel mehr, als man zunächst vermutet.
Auch Liz fand ich sofort sympathisch. Dass sie mitten im schlimmsten Unwetter auftaucht, weil sie Michel nicht allein lassen möchte, ist eine dieser kleinen Gesten, die unglaublich viel über einen Menschen erzählen.
Spannend finde ich vor allem, wie sich aus einem umgestürzten Kirschbaum die Geschichte eines ganzen Wirtshauses entwickelt. Die Spannung entsteht hier nicht durch große Überraschungen, sondern durch die Frage, welche Erinnerungen und Schicksale noch mit diesem Ort verbunden sind.
Ich erwarte einen eher stillen, tiefgründigen Roman über das Leben, Vergänglichkeit, Erinnerungen und die Menschen, die einen Ort prägen. Und ich würde sehr gerne erfahren, welche Geschichten dieser besondere Tisch noch zu erzählen hat.