Alte Zeiten
„Der Baum“ ist eine aus der Zeit gefallene Gastwirtschaft. Der Wirt Michel ist ein alter, vom Leben nicht gerade mit Samthandschuhen angefasster Mann, der den wenigen verbliebenen alten Männern des Dorfes im „Baum“ eine Heimat gibt, in der sie ihren Gedanken nachhängen, von vergangenen Zeiten träumen und Geschichten erzählen können.
Tommie Goerz hat seinen letzten Roman vorgelegt: ein Buch über Liebe und Pflicht, Enttäuschungen und die heilsame Kraft der Gewohnheit, schwere Arbeit und alkoholselige Feiern, Kindheit und Alter und das Leben dazwischen.
Mit großer Behutsamkeit, Langwierigkeit, Andeutungen und manchmal nur mit einem Seufzer schildert der Erzähler das Leben des Michel in diesem Dorf, in dem sich mittlerweile alles verändert hat. Jedes Wort sitzt und entfaltet vor dem Leser eine ganze Gefühlswelt, die sich Michel selbst in seinen inneren Monologen nicht mal eingestehen will. Mir ist die Figur wirklich ans Herz gewachsen und ich habe verstanden, warum er so ein einsames Leben geführt hat, denn er hatte wohl nicht wirklich eine Wahl.
Das Cover passt meiner Meinung nach nicht wirklich zum Inhalt des Buches, denn es zeigt einen prachtvollen alten Baum. Der Baum im Roman ist der Stammtisch, welcher aus einem Baum gefertigt wurde und der Kneipe ihren Namen gab.
Ich würde das Buch Lesern empfehlen, die Freude an den Wendungen eines bescheidenen Lebens haben.
Tommie Goerz hat seinen letzten Roman vorgelegt: ein Buch über Liebe und Pflicht, Enttäuschungen und die heilsame Kraft der Gewohnheit, schwere Arbeit und alkoholselige Feiern, Kindheit und Alter und das Leben dazwischen.
Mit großer Behutsamkeit, Langwierigkeit, Andeutungen und manchmal nur mit einem Seufzer schildert der Erzähler das Leben des Michel in diesem Dorf, in dem sich mittlerweile alles verändert hat. Jedes Wort sitzt und entfaltet vor dem Leser eine ganze Gefühlswelt, die sich Michel selbst in seinen inneren Monologen nicht mal eingestehen will. Mir ist die Figur wirklich ans Herz gewachsen und ich habe verstanden, warum er so ein einsames Leben geführt hat, denn er hatte wohl nicht wirklich eine Wahl.
Das Cover passt meiner Meinung nach nicht wirklich zum Inhalt des Buches, denn es zeigt einen prachtvollen alten Baum. Der Baum im Roman ist der Stammtisch, welcher aus einem Baum gefertigt wurde und der Kneipe ihren Namen gab.
Ich würde das Buch Lesern empfehlen, die Freude an den Wendungen eines bescheidenen Lebens haben.