Das Versprechen

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moma58 Avatar

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Der Anfang 2026 verstorbene Tommie Goerz hat mit diesem und leider seinen letzten Roman wieder einmal einen Volltreffer gelandet. Schade, dass er dies nicht mehr erleben darf - ich hätte es ihm von Herzen gegönnt. In diesen 150 Seiten nimmt mich der Autor mit in seine fränkische Heimat und beschreibt auf einfühlsame Weise und in einer Art, die einfach nur angenehm und wohltuend zu lesen ist, das alte Gasthaus "Baum". In vierter Generation führt der alte Michel das Gasthaus und hat schon sehr vieles erlebt. Das Erlebte wird zum Gesprächsstoff und Liz ist seine beste Zuhörerin. Bei Michel ist nicht alles so gelaufen, wie er sich das einmal vorgestellt hat, aber für die zahlreichen Dorfbewohner ist und war der Baum die zentrale Anlaufstelle.
Mit seinem ruhigen und einfühlsamen Schreibstil bringt mich der Autor mitten in dieses fränkische Dorf und dessen Wirtschaft. Er erzählt von Michels einziger Liebe und seiner großen Schuld, ohne anzuklagen oder zu verurteilen.
Fazit: Unbedingt lesenswert, da feinfühlig ge- und beschrieben ist wie die Dorfgemeinschaft lebt und miteinander umgeht. Für mich sind es fränkische Impressionen, die mich beeindrucken und denen ich gerne 5 Sterne samt Leseempfehlung gebe.