ein einsames Leben
Schon lange habe ich kein Buch mehr am Stück an einem Nachmittag durchgelesen, schon lange habe ich nicht mehr soviel beim Lesen gefühlt.
Der eigenwillige und zurückgezogen lebende Gastwirt Michel in seinem alten Gasthof irgendwo in Bayern, seine Stammgäste - alle sind wunderbar beschrieben und ich hatte bei der Lektüre immer eine Art Meister Eder mitsamt seiner Wirtshaus Gesellen vorm inneren Auge. Das klingt nach Volkstheater ist aber eine ruhige und wundervoll beschriebene Erzählung über ein kaum gelebtes Leben. Stückchenweise erfährt der Leser mehr über das bereits lange Dasein von Michel und alles ist nicht nur von einer Melancholie gezeichnet sondern von tiefer Traurigkeit die mich sogar gegen Ende zu Tränen rührte (was wirklich selten vorkommt). Auch wenn die eigene Lebensrealität sehr weit von diesem Mann entfernt liegt so habe ich mich ihm doch erstaunlich nahe gefühlt und weiß genau, dass dieses Buch noch lange Zeit in mir nachklingen wird und auch zum wiederholten Lesen einlädt. Bin begeistert.
Der eigenwillige und zurückgezogen lebende Gastwirt Michel in seinem alten Gasthof irgendwo in Bayern, seine Stammgäste - alle sind wunderbar beschrieben und ich hatte bei der Lektüre immer eine Art Meister Eder mitsamt seiner Wirtshaus Gesellen vorm inneren Auge. Das klingt nach Volkstheater ist aber eine ruhige und wundervoll beschriebene Erzählung über ein kaum gelebtes Leben. Stückchenweise erfährt der Leser mehr über das bereits lange Dasein von Michel und alles ist nicht nur von einer Melancholie gezeichnet sondern von tiefer Traurigkeit die mich sogar gegen Ende zu Tränen rührte (was wirklich selten vorkommt). Auch wenn die eigene Lebensrealität sehr weit von diesem Mann entfernt liegt so habe ich mich ihm doch erstaunlich nahe gefühlt und weiß genau, dass dieses Buch noch lange Zeit in mir nachklingen wird und auch zum wiederholten Lesen einlädt. Bin begeistert.