Ein zauberhafter Auftakt voller Geheimnisse im Land von Ghori
Die Geschichte entführt uns in das idyllische Land Ghori, in dem die Menschen im vollkommenen Einklang mit der Natur und den wechselnden Mondphasen leben. Im Mittelpunkt steht der zwölfjährige Viktor, ein geheimnisvoller Junge mit einer magischen Verbindung zu Tieren und Pflanzen, der zusammen mit seiner außergewöhnlichen blauen Schildkröte Dschiso am Dorfrand wohnt. Das Buch wirkt wie ein modernes, herzerwärmendes Märchen und ist meiner Einschätzung nach ideal für Kinder im Alter von etwa sechs bis zehn Jahren geeignet, sei es zum Vorlesen oder für die ersten eigenen Leseversuche.
Das Cover gefällt mir gut, weil es unglaublich liebevoll und im klassischen Fantasy-Stil gestaltet ist. Die tiefen Blautöne und der detailreiche Zeichenstil verströmen sofort eine gemütliche, magische Atmosphäre, die sich auch in den wunderschönen Illustrationen im Innenteil des Buches nahtlos fortsetzt.
Besonders gut gefallen hat mir die unglaublich friedliche und harmonische Grundstimmung, die von den ersten Seiten an transportiert wird. Es tut beim Lesen richtig gut, in eine Welt einzutauchen, in der Mensch und Natur so perfekt zusammenspielen und in der kleine Gesten der Hilfsbereitschaft, wie das Versorgen eines verirrten Igels, im Vordergrund stehen. Auch die Idee mit der klatschenden, blauen Schildkröte Dschiso bringt eine total charmante, süße und lebendige Note in die Handlung ein, die das Ganze auflockert.
Wenn ich allerdings ganz ehrlich bin, fehlt mir persönlich in diesem ersten Kapitel noch ein bisschen der echte Konflikt oder ein packender Vorwärtsdrang. Es wird sehr lange und ausführlich beschrieben, wie perfekt und sorgenfrei das Leben in Ghori ist, wodurch die Einleitung für meinen Geschmack ein klein wenig zu gleichmäßig dahinplätschert, ohne dass man sofort eine greifbare Bedrohung oder ein klares Ziel der Reise vor Augen hat.
Der Schreibstil von Bari Arain ist sehr flüssig, bildhaft und leicht verständlich, was natürlich perfekt auf die jüngere Zielgruppe abgestimmt ist und tolle Bilder im Kopf entstehen lässt. Leider ist der Sprachstil der Autorin begrenzt. So gibt es gleich auf der ersten Seite einen unschönen Doppler: "... im Morgengrauen besonders lieblich dufteten und im Abendrot einen noch lieblicheren Duft verströmten". Hier hätte man ein Synonym verwenden können. Hier merkt man auch, dass der Text vermutlich nicht von einer KI erzeugt worden ist, wie in einigen Leseeindrücken vermutet worden war. Der Spannungsaufbau hält sich im ersten Kapitel zwar noch stark zurück, wird aber am Ende durch die Erwähnung des im Wasser lebenden Drachen Pango und Viktors verborgenes Geheimnis geschickt angeteasert, was die Neugier weckt. Viktor selbst ist ein faszinierender Charakter, der trotz seiner zwölf Jahre eine tiefe, fast schon mystische Weisheit ausstrahlt, während die dörfliche Gemeinschaft lebendig und greifbar wirkt.
Das Buch ist perfekt geeignet für alle jüngeren Fantasy-Fans, die Fabelwesen und geheimnisvolle Welten lieben, sowie für Eltern, die eine entschleunigende, positive Geschichte zum gemeinsamen Lesen suchen. Wer ein Herz für Tiere und eine magische Wohlfühlatmosphäre hat, wird sich hier sofort wie zu Hause fühlen.
Für den weiteren Verlauf der Geschichte erwarte ich, dass das Rätsel um den Drachen Pango gelüftet wird und Viktor vielleicht vor eine kleine Herausforderung gestellt wird, die ihn zwingt, sein behütetes Umfeld zu verlassen. Da ich mit meinen fünfzehn Jahren nicht mehr zur primären Zielgruppe gehöre, werde ich es selbst nicht weiterlesen.
Das Cover gefällt mir gut, weil es unglaublich liebevoll und im klassischen Fantasy-Stil gestaltet ist. Die tiefen Blautöne und der detailreiche Zeichenstil verströmen sofort eine gemütliche, magische Atmosphäre, die sich auch in den wunderschönen Illustrationen im Innenteil des Buches nahtlos fortsetzt.
Besonders gut gefallen hat mir die unglaublich friedliche und harmonische Grundstimmung, die von den ersten Seiten an transportiert wird. Es tut beim Lesen richtig gut, in eine Welt einzutauchen, in der Mensch und Natur so perfekt zusammenspielen und in der kleine Gesten der Hilfsbereitschaft, wie das Versorgen eines verirrten Igels, im Vordergrund stehen. Auch die Idee mit der klatschenden, blauen Schildkröte Dschiso bringt eine total charmante, süße und lebendige Note in die Handlung ein, die das Ganze auflockert.
Wenn ich allerdings ganz ehrlich bin, fehlt mir persönlich in diesem ersten Kapitel noch ein bisschen der echte Konflikt oder ein packender Vorwärtsdrang. Es wird sehr lange und ausführlich beschrieben, wie perfekt und sorgenfrei das Leben in Ghori ist, wodurch die Einleitung für meinen Geschmack ein klein wenig zu gleichmäßig dahinplätschert, ohne dass man sofort eine greifbare Bedrohung oder ein klares Ziel der Reise vor Augen hat.
Der Schreibstil von Bari Arain ist sehr flüssig, bildhaft und leicht verständlich, was natürlich perfekt auf die jüngere Zielgruppe abgestimmt ist und tolle Bilder im Kopf entstehen lässt. Leider ist der Sprachstil der Autorin begrenzt. So gibt es gleich auf der ersten Seite einen unschönen Doppler: "... im Morgengrauen besonders lieblich dufteten und im Abendrot einen noch lieblicheren Duft verströmten". Hier hätte man ein Synonym verwenden können. Hier merkt man auch, dass der Text vermutlich nicht von einer KI erzeugt worden ist, wie in einigen Leseeindrücken vermutet worden war. Der Spannungsaufbau hält sich im ersten Kapitel zwar noch stark zurück, wird aber am Ende durch die Erwähnung des im Wasser lebenden Drachen Pango und Viktors verborgenes Geheimnis geschickt angeteasert, was die Neugier weckt. Viktor selbst ist ein faszinierender Charakter, der trotz seiner zwölf Jahre eine tiefe, fast schon mystische Weisheit ausstrahlt, während die dörfliche Gemeinschaft lebendig und greifbar wirkt.
Das Buch ist perfekt geeignet für alle jüngeren Fantasy-Fans, die Fabelwesen und geheimnisvolle Welten lieben, sowie für Eltern, die eine entschleunigende, positive Geschichte zum gemeinsamen Lesen suchen. Wer ein Herz für Tiere und eine magische Wohlfühlatmosphäre hat, wird sich hier sofort wie zu Hause fühlen.
Für den weiteren Verlauf der Geschichte erwarte ich, dass das Rätsel um den Drachen Pango gelüftet wird und Viktor vielleicht vor eine kleine Herausforderung gestellt wird, die ihn zwingt, sein behütetes Umfeld zu verlassen. Da ich mit meinen fünfzehn Jahren nicht mehr zur primären Zielgruppe gehöre, werde ich es selbst nicht weiterlesen.