Düster, beklemmend und spannend

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lesemausu Avatar

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Der Einstieg war gleich extrem intensiv und machte sofort Angst und Bedrohung spürbar. Das hohe Tempo hält bis zum Schluss an. Natalie schleust sich in das abgeschottete Anwesen eines mächtigen Unternehmers ein, um herauszufinden, ob er für das Koma ihrer besten Freundin verantwortlich ist. Natalie ist eine mutige, engagierte Protagonistin, teils naiv, aber glaubwürdig. Auch das Setting, die Villa, sorgte für eine klaustrophobische, beklemmende Atmosphäre.
Der Schreibstil war modern und flüssig, spannend und offen genug, ohne zu brutal zu sein, um sofort weiterlesen zu wollen. Es gab kaum Längen, mehrere Perspektivwechsel und unerwartete Wendungen steigerten den Nervenkitzel.
Insgesamt eine kurzweilige, spannende und fesselnde Reise in eine luxuriöse, aber unheilvolle, düstere Welt, in der nichts so sicher ist, wie es wirkt. Sehr lesenswert, ich muss jetzt unbedingt auch den Vorgängerroman der Autorin lesen.