Enttäuscht!
„Der Boss“ von Catalina Xander klang für mich vom Klappentext her vielversprechend. Machtgefälle, starke Emotionen, eine intensive Liebesgeschichte – eigentlich genau die Mischung, die Spannung und Drama verspricht. Umso größer war am Ende meine Enttäuschung. Das Buch war nicht schlecht, aber es hat meine Erwartungen einfach nicht erfüllt.
Der Einstieg ist noch ziemlich stark. Die Konstellation zwischen den Hauptfiguren hat Potenzial, vor allem durch das dominante Auftreten des männlichen Protagonisten. Man merkt schnell, dass hier ein Machtspiel entsteht, das emotional aufgeladen sein könnte. Allerdings bleibt vieles davon an der Oberfläche. Die Dynamik zwischen den beiden wirkt teilweise konstruiert, statt sich natürlich zu entwickeln.
Was mich am meisten gestört hat, war die fehlende Tiefe. Die Gefühle werden zwar beschrieben, aber ich habe sie nicht wirklich gespürt. Konflikte tauchen auf und werden teilweise auch schnell wieder gelöst, ohne dass sie sich richtig entfalten dürfen. Dadurch fehlte mir die Intensität. Gerade bei einem Stoff, der stark von Leidenschaft und Spannung lebt, hätte ich mir mehr emotionale Wucht gewünscht.
Auch die Charakterentwicklung war für mich nicht ganz überzeugend. Der männliche Hauptcharakter bleibt lange sehr eindimensional – dominant, kontrollierend, verschlossen. Das kann funktionieren, wenn man im Laufe der Geschichte mehr Hintergründe und Verletzlichkeit erfährt. Hier kam das zwar ansatzweise, aber für mich zu spät und zu wenig. Die weibliche Hauptfigur wirkte teilweise widersprüchlich in ihrem Verhalten. Ihre Entscheidungen waren nicht immer nachvollziehbar, was es schwer gemacht hat, wirklich mit ihr mitzufühlen.
Sprachlich ist das Buch leicht zu lesen und insgesamt flüssig geschrieben. Man kommt schnell durch die Kapitel, was definitiv ein Pluspunkt ist. Trotzdem hatte ich öfter das Gefühl, dass bestimmte Szenen sich wiederholen – vor allem in der Art, wie Anziehung und Konflikt dargestellt werden. Es fehlte an überraschenden Momenten oder an einer echten Weiterentwicklung der Beziehung.
Die Handlung selbst war für mich vorhersehbar. Einige Wendungen konnte ich früh erahnen, und das Ende hat mich nicht wirklich überrascht. Es war solide, aber ohne diesen Moment, bei dem man denkt: „Wow, damit habe ich nicht gerechnet.“ Gerade bei einem Roman, der so stark auf Drama setzt, hätte ich mir einen stärkeren emotionalen Höhepunkt gewünscht.
Das bedeutet nicht, dass „Der Boss“ komplett schlecht ist. Es gibt durchaus Szenen, die funktionieren, und die Grundidee hat Potenzial. Wer das Genre mag und eine eher leichte, schnell lesbare Geschichte sucht, wird wahrscheinlich gut unterhalten. Für mich persönlich war es jedoch zu wenig Tiefgang und zu wenig echte Spannung.
Insgesamt bin ich mit gemischten Gefühlen aus dem Buch gegangen. Ich habe es nicht bereut, es gelesen zu haben, aber es wird mir auch nicht besonders im Gedächtnis bleiben. Es hat mich nicht berührt oder nachhaltig beeindruckt. Deshalb lande ich bei 3,5 von 5 Sternen – solide Unterhaltung, aber deutlich hinter meinen Erwartungen geblieben.
Der Einstieg ist noch ziemlich stark. Die Konstellation zwischen den Hauptfiguren hat Potenzial, vor allem durch das dominante Auftreten des männlichen Protagonisten. Man merkt schnell, dass hier ein Machtspiel entsteht, das emotional aufgeladen sein könnte. Allerdings bleibt vieles davon an der Oberfläche. Die Dynamik zwischen den beiden wirkt teilweise konstruiert, statt sich natürlich zu entwickeln.
Was mich am meisten gestört hat, war die fehlende Tiefe. Die Gefühle werden zwar beschrieben, aber ich habe sie nicht wirklich gespürt. Konflikte tauchen auf und werden teilweise auch schnell wieder gelöst, ohne dass sie sich richtig entfalten dürfen. Dadurch fehlte mir die Intensität. Gerade bei einem Stoff, der stark von Leidenschaft und Spannung lebt, hätte ich mir mehr emotionale Wucht gewünscht.
Auch die Charakterentwicklung war für mich nicht ganz überzeugend. Der männliche Hauptcharakter bleibt lange sehr eindimensional – dominant, kontrollierend, verschlossen. Das kann funktionieren, wenn man im Laufe der Geschichte mehr Hintergründe und Verletzlichkeit erfährt. Hier kam das zwar ansatzweise, aber für mich zu spät und zu wenig. Die weibliche Hauptfigur wirkte teilweise widersprüchlich in ihrem Verhalten. Ihre Entscheidungen waren nicht immer nachvollziehbar, was es schwer gemacht hat, wirklich mit ihr mitzufühlen.
Sprachlich ist das Buch leicht zu lesen und insgesamt flüssig geschrieben. Man kommt schnell durch die Kapitel, was definitiv ein Pluspunkt ist. Trotzdem hatte ich öfter das Gefühl, dass bestimmte Szenen sich wiederholen – vor allem in der Art, wie Anziehung und Konflikt dargestellt werden. Es fehlte an überraschenden Momenten oder an einer echten Weiterentwicklung der Beziehung.
Die Handlung selbst war für mich vorhersehbar. Einige Wendungen konnte ich früh erahnen, und das Ende hat mich nicht wirklich überrascht. Es war solide, aber ohne diesen Moment, bei dem man denkt: „Wow, damit habe ich nicht gerechnet.“ Gerade bei einem Roman, der so stark auf Drama setzt, hätte ich mir einen stärkeren emotionalen Höhepunkt gewünscht.
Das bedeutet nicht, dass „Der Boss“ komplett schlecht ist. Es gibt durchaus Szenen, die funktionieren, und die Grundidee hat Potenzial. Wer das Genre mag und eine eher leichte, schnell lesbare Geschichte sucht, wird wahrscheinlich gut unterhalten. Für mich persönlich war es jedoch zu wenig Tiefgang und zu wenig echte Spannung.
Insgesamt bin ich mit gemischten Gefühlen aus dem Buch gegangen. Ich habe es nicht bereut, es gelesen zu haben, aber es wird mir auch nicht besonders im Gedächtnis bleiben. Es hat mich nicht berührt oder nachhaltig beeindruckt. Deshalb lande ich bei 3,5 von 5 Sternen – solide Unterhaltung, aber deutlich hinter meinen Erwartungen geblieben.