Schwächer als «Love, Mom»
Natalies Freundin Cara liegt im Koma. Natalie hat einen Verdacht und will so viele belastende Informationen über den reichen Rosenberg sammeln, wie möglich. Deshalb nimmt sie das Jobangebot von Nick an, der Rosenbergs Chauffeur, Assistent und Lakai ist und der ihr einen Gefallen schuldet. Somit hilft sie kurzfristig als Putzkraft in der Villa aus und erfährt Ablehnung von den Angestellten, überall sind Kameras und es herrschen strenge Regeln. Hat sie die Gefahr falsch eingeschätzt?
„Die meisten Opfer wissen nicht, dass sie es mit einem Sexualstraftäter zu tun haben. Ich hingegen weiß das. Was soll schon Schlimmes passieren?“
Erzählt wird überwiegend aus Natalies Perspektive. Dabei kommt auch mal eine anonyme Person zu Wort, die über die Kameras jeden ihrer Schritte verfolgt und kommentiert. Der Schreibstil ließt sich schnell weg, sodass man sich ganz auf die angespannte Stimmung und bedrohliche Atmosphäre einlassen kann, die vom Boss und der Villa ausgeht. Der Anfang ist vielversprechend. Die meisten Figuren bleiben geheimnisvoll und undurchschaubar. Danach entwickelt sich die Story in eine Richtung, die mir zu konstruiert und unstimmig war, weshalb mich der Spannungsbau nicht so überzeugen konnte wie bei «Love, Mom». Der Aufbau ähnelte dem Vorgänger, und vielleicht konnten mich die Plotttwists auch deshalb nicht überraschen. Leider rauschte der Thriller an mir vorbei und hinterließ weder beim Lesen noch danach einen bleibenden Eindruck. Punkte gibt es für den flüssigen Schreibstil und den starken Anfang, aber eine Empfehlung würde ich nicht aussprechen, da mir der Überraschungseffekt und das fesselnde Element fehlt.
„Die meisten Opfer wissen nicht, dass sie es mit einem Sexualstraftäter zu tun haben. Ich hingegen weiß das. Was soll schon Schlimmes passieren?“
Erzählt wird überwiegend aus Natalies Perspektive. Dabei kommt auch mal eine anonyme Person zu Wort, die über die Kameras jeden ihrer Schritte verfolgt und kommentiert. Der Schreibstil ließt sich schnell weg, sodass man sich ganz auf die angespannte Stimmung und bedrohliche Atmosphäre einlassen kann, die vom Boss und der Villa ausgeht. Der Anfang ist vielversprechend. Die meisten Figuren bleiben geheimnisvoll und undurchschaubar. Danach entwickelt sich die Story in eine Richtung, die mir zu konstruiert und unstimmig war, weshalb mich der Spannungsbau nicht so überzeugen konnte wie bei «Love, Mom». Der Aufbau ähnelte dem Vorgänger, und vielleicht konnten mich die Plotttwists auch deshalb nicht überraschen. Leider rauschte der Thriller an mir vorbei und hinterließ weder beim Lesen noch danach einen bleibenden Eindruck. Punkte gibt es für den flüssigen Schreibstil und den starken Anfang, aber eine Empfehlung würde ich nicht aussprechen, da mir der Überraschungseffekt und das fesselnde Element fehlt.