Spannend, jedoch kein Vergleich zu Love, Mom

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mirjams Avatar

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Nachdem Cara bei einem gemeinsamen Clubbesuch mit einem Mann verschwindet, sieht Natalie ihre beste Freundin erst wieder, als diese am nächsten Tag im Koma liegt. Was ist mit Cara geschehen und handelt es sich bei dem Unbekannten nicht genau um den Mann dort, der Nathalie von einem Zeitschriftencover aus entgegen lacht?

In ihrem neuen Thriller „Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie?“ schleust Iliana Xander ihre Hauptprotagonistin Natalie Olsen als Hausmädchen in das Haus eines Bekannten Unternehmers und Millionärs ein, um ihm, auf der Suche nach der Wahrheit, eine Falle zu stellen und gerät dabei selbst in äußerste Gefahr.

Wie auch Iliana Xanders Vorgänger „Love, Mom“ ist das Buch fesselnd geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Auch blieb die Spannung nicht auf der Strecke, zumal die Autorin wieder die ein oder andere Überraschung in petto hatte und doch hat mir diesmal irgendwie das besondere „Etwas“ gefehlt. Genau beschreiben kann ich es nicht, nur dass ich das Buch diesmal (den Vorgänger habe ich verschlungen) nur mit mäßiger Begeisterung gelesen habe. Vielleicht lag es ein Stückweit an Nathalie, deren Handlungen, Motivation und Art ich nicht immer nachvollziehen konnte, vielleicht war es mir nicht düster bzw. geheimnisvoll genug, vielleicht hat es sich für mich teilweise auch zu sehr gezogen.

Fazit: Für mich ein solider, mittelmäßiger Thriller, den ich weder sonderlich gut, noch schlecht fand. Ich würde ihn zusammenfassend als „durchaus spannende, dennoch leicht verdauliche und nicht nachhaltig hängen bleibende Lektüre für zwischendurch“ beschreiben.