Ruhig & sanft
Die Leseprobe hat sich unglaublich ruhig und sanft angefühlt, fast so, als würde man selbst langsamer atmen, während man liest. Die Briefe von Hyomin haben mich direkt berührt, weil sie so ehrlich, verletzlich und ungefiltert wirken. Man spürt diese Mischung aus Schuld, Distanz und unausgesprochenen Gefühlen zwischen den Schwestern, ohne dass es laut oder dramatisch erzählt wird. Gerade diese leise Traurigkeit macht die Geschichte sehr nahbar.
Der Briefladen selbst fühlt sich wie ein geschützter Raum an, ein Ort, an dem die Zeit wirklich ein bisschen stillzustehen scheint. Die Beschreibungen von Papier, Düften, Licht und Stille sind so detailliert, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu stehen. Hyoyeong wirkt dabei verloren, aber nicht hoffnungslos, eher wie jemand, der langsam wieder lernt, sich selbst zuzuhören. Besonders schön fand ich die Idee des anonymen Briefeschreibens, weil sie zeigt, wie sehr Menschen das Bedürfnis haben, gesehen und verstanden zu werden.
Insgesamt vermittelt die Leseprobe eine warme, melancholische Stimmung und macht neugierig darauf, wie sich die Geschichte um Familie, Verlust und Neuanfang weiterentwickelt.
Der Briefladen selbst fühlt sich wie ein geschützter Raum an, ein Ort, an dem die Zeit wirklich ein bisschen stillzustehen scheint. Die Beschreibungen von Papier, Düften, Licht und Stille sind so detailliert, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu stehen. Hyoyeong wirkt dabei verloren, aber nicht hoffnungslos, eher wie jemand, der langsam wieder lernt, sich selbst zuzuhören. Besonders schön fand ich die Idee des anonymen Briefeschreibens, weil sie zeigt, wie sehr Menschen das Bedürfnis haben, gesehen und verstanden zu werden.
Insgesamt vermittelt die Leseprobe eine warme, melancholische Stimmung und macht neugierig darauf, wie sich die Geschichte um Familie, Verlust und Neuanfang weiterentwickelt.