Vielversprechender Beginn
Mich hat der Erzählstil gleich von Beginn an angesprochen. In klarer Sprache wird das Verschwinden der älteren Tochter Hyomin beschrieben und dessen Auswirkungen auf die restliche Familie, nachdem Hyomin alle Ersparnisse der Familie durch einen Betrug verloren hat. Man spürt die Wut von Hyoyeong auf ihre Schwester, obwohl diese begonnen hat, ihr Briefe zu schreiben, die aber ungeöffnet bleiben. Hyoyeong selbst hatte auch andere berufliche Pläne, landete aber nun in einem Briefladen, der sehr detailliert und liebevoll beschrieben wird. Ebenso die Sorge, dass das Interesse, Briefe zu verfassen, besonders bei den jungen Menschen stark abnimmt.
Mir hat der Beginn des Romans sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie und ob der Familienkonflikt beigelegt werden kann (vielleicht durch die Magie des Briefeschreibens?).
Mir hat der Beginn des Romans sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie und ob der Familienkonflikt beigelegt werden kann (vielleicht durch die Magie des Briefeschreibens?).