Besondere Dynamik
In Dänemark wurde gerade der Briefversand eingestellt, aber hier in diesem Buch finden wir uns in einer ganz anderen Welt wieder. Hyoyeong jobbt in einem wunderschönen Briefladen, in dem es hochwertiges Briefpapier, Umschläge, Stifte und alles mögliche gibt. Hier sind Briefe noch so eine Art Kunst. Selbst nicht fähig, die Briefe ihrer großen Schwester zu öffnen, die sie immer wieder in unregelmäßigen Abständen erreichen, liebt sie den Briefladen. Einen Penpal Service gibt es auch, der Brieffreundschaften ein bisschen wie eine Kontaktbörse initiiert.
Das Buch fängt recht gemächlich an und gerade am Anfang wissen wir noch nicht viel über Hyoyeong, nur, dass sich die große Schwester aus dem Staub gemacht und die Eltern im Stich gelassen hat, als sie durch einen Betrug pleite ging und eine besondere Geschwisterdynamik mitschwingt.
Nach und nach lernen wir sie besser kennen und auch die zahlreichen Nebenfiguren, die durch ein Personenregister vorne dankenswerter Weise nochmal aufgeführt und beschrieben werden.
Die Briefe, die durch die Brieffreundschaften geschrieben werden, sind ebenfalls Bestandteil des Buches und lockern den Inhalt auch gestalterisch auf. Koreanische Begriffe werden im Register hinten auch erklärt, was für das Verständnis sehr zuträglich ist.
Am Ende des Tages ist es ein Buch über Menschen, die auf der Suche sind und sich am Ende selbst finden. Ein gefühlvolles, ruhiges Buch, das mich berührt hat.
Und PS: Den Briefladen gibt es in Seoul wirklich!
Das Buch fängt recht gemächlich an und gerade am Anfang wissen wir noch nicht viel über Hyoyeong, nur, dass sich die große Schwester aus dem Staub gemacht und die Eltern im Stich gelassen hat, als sie durch einen Betrug pleite ging und eine besondere Geschwisterdynamik mitschwingt.
Nach und nach lernen wir sie besser kennen und auch die zahlreichen Nebenfiguren, die durch ein Personenregister vorne dankenswerter Weise nochmal aufgeführt und beschrieben werden.
Die Briefe, die durch die Brieffreundschaften geschrieben werden, sind ebenfalls Bestandteil des Buches und lockern den Inhalt auch gestalterisch auf. Koreanische Begriffe werden im Register hinten auch erklärt, was für das Verständnis sehr zuträglich ist.
Am Ende des Tages ist es ein Buch über Menschen, die auf der Suche sind und sich am Ende selbst finden. Ein gefühlvolles, ruhiges Buch, das mich berührt hat.
Und PS: Den Briefladen gibt es in Seoul wirklich!