Briefe schreiben in Zeiten von Social Media
In Zeiten in denen der Briefversand mehr und mehr zurückgeht und z.B. in Dänemark so gut wie komplett eingestellt wird, scheint ein Buch wie "Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" komplett aus der Zeit gefallen.
Aber manchmal sind genau solche Bücher einfach das Richtige ☺️
Das Cover an sich finde ich nicht so spektakulär: es zeigt den titelgebenden Briefladen und die Hauptfigur des Romans Hyoyeong. Was aber ins Auge sticht ist der sogenannte "Rough Cut" - das ist also kein Produktionsfehler sondern so gewollt, dass die Seiten nicht glatt abgeschnitten sind und etwas "zerfleddert" aussehen. Ich gebe zu, dass ich kein großer Fan davon bin, da sich das Umblättern der Seiten dadurch etwas schwieriger gestaltet.
Zudem bin ich der Meinung, dass das Buch voll und ganz mit der Geschichte, die es erzählt, überzeugen kann und daher solche optischen Spielereien nicht nötig hat.
Das Buch erzählt von Hyoyeong, die - nachdem ihre Schwester die gesamten Familenersparnisse bei einem Betrug verloren hat und verschwunden ist - gezwungenermaßen einen neuen Job annehmen muss. Ihren Traum von einer Karriere in der Filmbranche gibt sie auf, um sich um ihre Mutter kümmern zu können.
So landet Hyoyeong im Briefladen ihres ehemaligen Kommilitonen Seonho, der etwas besonderes anbietet: den Penpal-Service - also eine Brieffreundschaft mit jemand Unbekannten.
Während Hyoyeong im Verlauf der Geschichte die verschiedenen Kund:innen des Briefladens kennenlernt und neue Freundschaften schließt, kann sie direkt miterleben, wie die Briefe des Penpal-Services bei diesen Leuten etwas bewirken und deren Leben berühren.
Und auch ihr eigenes Leben (ein bisschen Romantik kann nicht schaden 😉) sowie die Einstellung gegenüber ihrer Schwester ändert sich im Laufe des Romans.
Die Autorin Baek Seungyeon erzählt in diesem Buch ein recht leise, aber dafür umso bewegendere Geschichte: es geht nicht nur um das Briefe schreiben an sich, sondern auch darum, wie etwas vermeintlich einfaches wie ein paar geschriebene Worte (selbst wenn sie von jemandem vollkommen Fremden kommen) Trost, Freude oder Motivation spenden können.
Vielleicht sollten wir uns alle daran ein Beispiel nehmen und mal wieder eine handgeschriebene Nachricht an Leute senden, die uns wichtig sind. Auch wenn sie noch so kurz sein mag, so wirkt sie sicher nachhaltiger und berührt mehr als jedes Emoji.
Aber manchmal sind genau solche Bücher einfach das Richtige ☺️
Das Cover an sich finde ich nicht so spektakulär: es zeigt den titelgebenden Briefladen und die Hauptfigur des Romans Hyoyeong. Was aber ins Auge sticht ist der sogenannte "Rough Cut" - das ist also kein Produktionsfehler sondern so gewollt, dass die Seiten nicht glatt abgeschnitten sind und etwas "zerfleddert" aussehen. Ich gebe zu, dass ich kein großer Fan davon bin, da sich das Umblättern der Seiten dadurch etwas schwieriger gestaltet.
Zudem bin ich der Meinung, dass das Buch voll und ganz mit der Geschichte, die es erzählt, überzeugen kann und daher solche optischen Spielereien nicht nötig hat.
Das Buch erzählt von Hyoyeong, die - nachdem ihre Schwester die gesamten Familenersparnisse bei einem Betrug verloren hat und verschwunden ist - gezwungenermaßen einen neuen Job annehmen muss. Ihren Traum von einer Karriere in der Filmbranche gibt sie auf, um sich um ihre Mutter kümmern zu können.
So landet Hyoyeong im Briefladen ihres ehemaligen Kommilitonen Seonho, der etwas besonderes anbietet: den Penpal-Service - also eine Brieffreundschaft mit jemand Unbekannten.
Während Hyoyeong im Verlauf der Geschichte die verschiedenen Kund:innen des Briefladens kennenlernt und neue Freundschaften schließt, kann sie direkt miterleben, wie die Briefe des Penpal-Services bei diesen Leuten etwas bewirken und deren Leben berühren.
Und auch ihr eigenes Leben (ein bisschen Romantik kann nicht schaden 😉) sowie die Einstellung gegenüber ihrer Schwester ändert sich im Laufe des Romans.
Die Autorin Baek Seungyeon erzählt in diesem Buch ein recht leise, aber dafür umso bewegendere Geschichte: es geht nicht nur um das Briefe schreiben an sich, sondern auch darum, wie etwas vermeintlich einfaches wie ein paar geschriebene Worte (selbst wenn sie von jemandem vollkommen Fremden kommen) Trost, Freude oder Motivation spenden können.
Vielleicht sollten wir uns alle daran ein Beispiel nehmen und mal wieder eine handgeschriebene Nachricht an Leute senden, die uns wichtig sind. Auch wenn sie noch so kurz sein mag, so wirkt sie sicher nachhaltiger und berührt mehr als jedes Emoji.