Ein Briefladen gegen die Eile in der Welt
Was für ein wundervoller Roman! Beim Lesen hatte ich das Gefühl, langsamer und aufmerksamer zu werden, so als würde jemand sanft die Hand auf meine Schulter legen und sagen: Lass dir Zeit!
Im Mittelpunkt steht Hyoyeong, eine junge Frau, die sich selbst irgendwo zwischen Alltag und Erwartungen verloren hat. Als sie im Briefladen zu arbeiten beginnt, begegnet sie Menschen, die ihre innersten Gedanken nicht in Chats oder Sprachnachrichten, sondern in handgeschriebenen Briefen festhalten. Hoffnungen, Zweifel, Sehnsüchte, alles bekommt Raum, alles darf existieren. Während Hyoyeong zuhört und liest, findet sie Schritt für Schritt zurück zu sich selbst. Fast unmerklich und ganz ohne Pathos.
Was mich besonders berührt hat, ist die Grundidee des Romans: Worte als Brücke. Briefe als Möglichkeit, Nähe herzustellen, selbst dann, wenn man sich vielleicht nie persönlich begegnet. Die Autorin, Baek Seungyeon, erzählt davon ruhig und klar, ohne sprachliche Schnörkel, aber mit viel Gefühl. Die Sprache ist zugänglich, warm und trägt diese cozy Stimmung, die die Lektüre des Buchs so angenehm macht. Ich habe mich beim Lesen oft dabei ertappt, wie ich langsamer umblätterte, um diesen gewissen Vibe nicht zu verlieren.
Auch formal ist der Roman sehr lesefreundlich gestaltet. Zu Beginn helfen kurze Steckbriefe, die Figuren einzuordnen, am Ende erleichtert ein Glossar den Zugang zu koreanischen Begriffen und Speisen. Besonders hilfreich fand ich auch die Lautschrift der Namen, ein kleines Detail, das viel ausmacht und zeigt, wie sorgfältig dieses Buch gemacht ist.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte: Es wirkt ruhig, einladend, fast wie ein Versprechen. Und genau so fühlt sich auch der Inhalt an. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über die Suche nach Glück und auch ein bisschen über die Liebe. Nicht als großes Ziel, sondern als etwas, das in kleinen Momenten auftaucht.
Für mich ist dieser Roman die ideale Lektüre für ein entspanntes Wochenende auf dem Sofa mit meinem Lieblingstee und einer kuscheligen Decke. Und ich habe das Buch mit einer leisen Sehnsucht geschlossen: nach mehr echten Worten, nach Briefen – und nach Briefläden, die nicht nur in Romanen existieren.
Im Mittelpunkt steht Hyoyeong, eine junge Frau, die sich selbst irgendwo zwischen Alltag und Erwartungen verloren hat. Als sie im Briefladen zu arbeiten beginnt, begegnet sie Menschen, die ihre innersten Gedanken nicht in Chats oder Sprachnachrichten, sondern in handgeschriebenen Briefen festhalten. Hoffnungen, Zweifel, Sehnsüchte, alles bekommt Raum, alles darf existieren. Während Hyoyeong zuhört und liest, findet sie Schritt für Schritt zurück zu sich selbst. Fast unmerklich und ganz ohne Pathos.
Was mich besonders berührt hat, ist die Grundidee des Romans: Worte als Brücke. Briefe als Möglichkeit, Nähe herzustellen, selbst dann, wenn man sich vielleicht nie persönlich begegnet. Die Autorin, Baek Seungyeon, erzählt davon ruhig und klar, ohne sprachliche Schnörkel, aber mit viel Gefühl. Die Sprache ist zugänglich, warm und trägt diese cozy Stimmung, die die Lektüre des Buchs so angenehm macht. Ich habe mich beim Lesen oft dabei ertappt, wie ich langsamer umblätterte, um diesen gewissen Vibe nicht zu verlieren.
Auch formal ist der Roman sehr lesefreundlich gestaltet. Zu Beginn helfen kurze Steckbriefe, die Figuren einzuordnen, am Ende erleichtert ein Glossar den Zugang zu koreanischen Begriffen und Speisen. Besonders hilfreich fand ich auch die Lautschrift der Namen, ein kleines Detail, das viel ausmacht und zeigt, wie sorgfältig dieses Buch gemacht ist.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte: Es wirkt ruhig, einladend, fast wie ein Versprechen. Und genau so fühlt sich auch der Inhalt an. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über die Suche nach Glück und auch ein bisschen über die Liebe. Nicht als großes Ziel, sondern als etwas, das in kleinen Momenten auftaucht.
Für mich ist dieser Roman die ideale Lektüre für ein entspanntes Wochenende auf dem Sofa mit meinem Lieblingstee und einer kuscheligen Decke. Und ich habe das Buch mit einer leisen Sehnsucht geschlossen: nach mehr echten Worten, nach Briefen – und nach Briefläden, die nicht nur in Romanen existieren.