Ein Buch zum Innehalten
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand erinnert mich an ein modernes Märchen. Der Schreibstil umschließt mich und zieht mich in seinen Bann. Der Roman ist cozy, ruhig und hat doch einen Spannungsbogen im Hintergrund. Ich mochte, wie die einzelnen Kunden des Ladens zusammengebracht werden. Das war zu erwarten, wirkt aber nicht so platt gemacht wie in vielen anderen Romanen, die in Läden mit Kundengemeinschaft spielen. Oft wissen die Kunden es selbst gar nicht, so dass es keine moralische Keule dazu gibt.
Rein optisch finde ich die verschiedenen Einschübe schön, seien es Briefe, Arbeitsprotokolle oder SMS. Das lockert das Lesen nochmals etwas auf. Außerdem mochte ich, dass die Autorin es schafft, ganz subtil unterschiedliche Stimmen zu zeigen, passend zu den Schreibenden.
Während des Lesens habe ich immer wieder gemerkt, wie langsam und bewusst ich das Buch gelesen habe. Ich wollte es genießen und wie einen persönlichen Brief wertschätzen, nicht in einem Rausch lesen. Die Briefe der Kund*innen haben sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Sie sind nicht bewusst philosophisch geschrieben, aber die Dankbarkeit und Denkansätze, die darin vorkommen, lassen mich immer wieder stoppen und werden sicherlich noch etwas länger in mir nachhallen.
Rein optisch finde ich die verschiedenen Einschübe schön, seien es Briefe, Arbeitsprotokolle oder SMS. Das lockert das Lesen nochmals etwas auf. Außerdem mochte ich, dass die Autorin es schafft, ganz subtil unterschiedliche Stimmen zu zeigen, passend zu den Schreibenden.
Während des Lesens habe ich immer wieder gemerkt, wie langsam und bewusst ich das Buch gelesen habe. Ich wollte es genießen und wie einen persönlichen Brief wertschätzen, nicht in einem Rausch lesen. Die Briefe der Kund*innen haben sicherlich ihren Teil dazu beigetragen. Sie sind nicht bewusst philosophisch geschrieben, aber die Dankbarkeit und Denkansätze, die darin vorkommen, lassen mich immer wieder stoppen und werden sicherlich noch etwas länger in mir nachhallen.