Ein ruhiges, wunderschönes Buch über die Magie der Worte

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lisa buddensiek Avatar

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Hyoyeong hat ihren Traum vom Filmstudium aufgegeben und arbeitet in Seoul in einem kleinen Briefladen ihres Studienkollegen. So ruhig und unaufgeregt wie es klingt, ist dieses Buch auch erzählt - sprachlich wunderschön, geradezu poetisch, erzählt es von der Magie der Worte. Wie diese Nähe und Verbundenheit auch über Distanz schaffen können, wie sie trösten und berühren. Zudem dürfen wir mit dem Wechsel der Jahreszeiten auch Hyoyeongs Werden begleiten. Am Anfang noch mit sich und den Umständen hadernd, lernt sie bei der Arbeit im Laden unterschiedliche Menschen kennen und vor allem: sich selbst. Ein Roman, der leise ist, aber niemals seinen Zauber verliert und einen einhüllt in Geborgenheit wie eine warme Tasse Tee. Was ich besonders schön fand: der Laden hat ein reales Vorbild, ebenso wie der PenPal Service mit den Brieffreundschaften.