Kraft der Worte
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand ist ein ruhiger, gefühlvoller Roman über Verlust, Verantwortung und einen behutsamen Neuanfang.
Hyoyeong steht ihrer Schwester Hyomin sehr nahe. Als diese jedoch wegen Betrugs von zu Hause wegläuft, muss Hyoyeong ihre eigenen Träume aufgeben und die Verantwortung für ihre Familie übernehmen. Ein Job in einem Briefladen wird schließlich zum Wendepunkt in ihrem Leben – dort begegnet sie den unterschiedlichsten Menschen und findet langsam wieder zurück zu sich selbst.
Der Roman entwickelt sich ohne große Dramatik, dafür mit viel Herz und Authentizität. Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar und emotional, die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig. Besonders gefallen hat mir die liebevolle Darstellung der Bedeutung von Briefen – das Buch wirkt wie eine kleine Hommage an (hand-)geschriebene Worte und hat mich selbst dazu inspiriert, wieder einen Brief zu schreiben.
Die koreanischen Namen sind anfangs etwas ungewohnt, daran gewöhnt man sich jedoch schnell. Auch das stimmungsvolle Cover passt wunderbar zur warmen, entschleunigten Atmosphäre der Geschichte.
Fazit:
Ein berührender, inspirierender Roman, der zum Innehalten einlädt und zeigt, wie viel Kraft Worte haben können. Eine klare Leseempfehlung.
Hyoyeong steht ihrer Schwester Hyomin sehr nahe. Als diese jedoch wegen Betrugs von zu Hause wegläuft, muss Hyoyeong ihre eigenen Träume aufgeben und die Verantwortung für ihre Familie übernehmen. Ein Job in einem Briefladen wird schließlich zum Wendepunkt in ihrem Leben – dort begegnet sie den unterschiedlichsten Menschen und findet langsam wieder zurück zu sich selbst.
Der Roman entwickelt sich ohne große Dramatik, dafür mit viel Herz und Authentizität. Der Schreibstil ist flüssig, leicht lesbar und emotional, die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig. Besonders gefallen hat mir die liebevolle Darstellung der Bedeutung von Briefen – das Buch wirkt wie eine kleine Hommage an (hand-)geschriebene Worte und hat mich selbst dazu inspiriert, wieder einen Brief zu schreiben.
Die koreanischen Namen sind anfangs etwas ungewohnt, daran gewöhnt man sich jedoch schnell. Auch das stimmungsvolle Cover passt wunderbar zur warmen, entschleunigten Atmosphäre der Geschichte.
Fazit:
Ein berührender, inspirierender Roman, der zum Innehalten einlädt und zeigt, wie viel Kraft Worte haben können. Eine klare Leseempfehlung.