Kraft der Worte

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girasolita Avatar

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Hyoyeong gibt ihren Traum, Drehbuchautorin zu werden auf, nachdem ihre Schwester Hoymin einem Betrüger aufgesessen ist und ihre Familie nun Geldprobleme hat. Nachdem Hoymin weggelaufen ist, beschließt Hyoyeong daher, auszuziehen und auf eigenen Beinen zu stehen. Die Briefe, die ihre Schwester ihr schickt, liest sie gar nicht erst.

Da sie einen Job braucht, nimmt sie das Angebot von einem ehemaligen Kommilitonen an, in seinem Letter Shop als Aushilfe zu arbeiten. Ironischerweise gibt es dort einen Pen Pal Service, bei dem sich jeder einen Brief dort hinterlassen kann, den sich jemand anderes nehmen und darauf antworten kann. Teilweise entwickeln sich hieraus richtige Brieffreundschaften.

Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, und auch wenn die Geschichte keinen großen Spannungsbogen hatte, sondern es eher in mehreren Abschnitten um die Schicksale verschiedener Kunden des Letter Shop, die den dort etablierten Pen Pal Service nutzen ging, hatte ich schöne Lesestunden. Die ganze Geschichte wirkt vom Erzähltempo her entschleunigend, und die Idee mit dem Pen Pal Service fand ich wirklich schön, vor allem in Zeiten in denen viel immer mehr und mehr digital läuft, Das Cover passt für mich sehr gut zur Geschichte, und auch den Rough Cut finde ich ganz witzig, auch wenn ich persönlich diesen nicht bräuchte.