Mediation in Buchform
„Der Briefladen, in dem die Zeit still stand“ von Baek Seungyeon.
Dieses Buch ist wie Balsam für die Seele. Es hat etwas Meditatives, entschleunigt und lädt dazu ein, für ein paar Stunden wirklich runterzukommen.
Wir begleiten die Protagonistin Hyoyeong, die ihren Traum vom Film aufgegeben hat und sich in einem neuen Leben wiederfindet. Ihr neuer Job führt sie in einen Briefladen, der einem ehemaligen Kommilitonen gehört. Dort versucht sie, sich zurechtzufinden, anzukommen und sich selbst neu zu entdecken. Diese Suche nach Identität, nach einem Platz im Leben, ist feinfühlig und sehr menschlich erzählt.
Besonders schön ist die Idee des Penpal-Services im Briefladen. In einer Zeit, die von schnellen Nachrichten und digitaler Dauererreichbarkeit geprägt ist, wirkt das Briefeschreiben fast wie ein stiller Akt des Widerstands. Durch die Briefe lernen wir ganz unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennen und schnell wird klar: Jeder trägt sein eigenes Päckchen.
Die Geschichte ist insgesamt ruhig und langsam erzählt, doch genau darin liegt ihre Stärke. Der Schreibstil ist angenehm und fließend, sodass man sich gerne treiben lässt. Gut gefallen hat mir, dass die tatsächlichen Briefe im Buch auch optisch hervorgehoben sind, etwa durch eine andere Schrift.
Nach der Lektüre bekommt man Lust, selbst wieder ganz analog einen Brief zu schreiben. Alles in allem ist dieses Buch sehr gelungen, wie ein kleiner Reset für das Nervensystem.
Dieses Buch ist wie Balsam für die Seele. Es hat etwas Meditatives, entschleunigt und lädt dazu ein, für ein paar Stunden wirklich runterzukommen.
Wir begleiten die Protagonistin Hyoyeong, die ihren Traum vom Film aufgegeben hat und sich in einem neuen Leben wiederfindet. Ihr neuer Job führt sie in einen Briefladen, der einem ehemaligen Kommilitonen gehört. Dort versucht sie, sich zurechtzufinden, anzukommen und sich selbst neu zu entdecken. Diese Suche nach Identität, nach einem Platz im Leben, ist feinfühlig und sehr menschlich erzählt.
Besonders schön ist die Idee des Penpal-Services im Briefladen. In einer Zeit, die von schnellen Nachrichten und digitaler Dauererreichbarkeit geprägt ist, wirkt das Briefeschreiben fast wie ein stiller Akt des Widerstands. Durch die Briefe lernen wir ganz unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennen und schnell wird klar: Jeder trägt sein eigenes Päckchen.
Die Geschichte ist insgesamt ruhig und langsam erzählt, doch genau darin liegt ihre Stärke. Der Schreibstil ist angenehm und fließend, sodass man sich gerne treiben lässt. Gut gefallen hat mir, dass die tatsächlichen Briefe im Buch auch optisch hervorgehoben sind, etwa durch eine andere Schrift.
Nach der Lektüre bekommt man Lust, selbst wieder ganz analog einen Brief zu schreiben. Alles in allem ist dieses Buch sehr gelungen, wie ein kleiner Reset für das Nervensystem.