Über die Kunst des Briefschreibens
„Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ von Baek Seungyeon ist ein stilles Buch, das sich nach und nach entfaltet. Erzählt wird in diesem koreanischen Debüt die Geschichte der jungen Hyoyeong, die in Seoul in einem Briefladen anfängt zu arbeiten, um ihre Familie zu unterstützen.
Schon das Cover zieht einen in seinen Bann: Gedämpfte Farben und die detailverliebte Gestaltung erinnert an klassische Animes – ein wenig nostalgisch, ein wenig träumerisch – und bereitet damit auf die Atmosphäre der Geschichte vor. Unterstützt wird dieser erste Eindruck durch den außergewöhnlichen Buchschnitt, der das Werk auch haptisch zu etwas Besonderem macht und die Liebe zum Detail unterstreicht. Was auf den ersten Blick nämlich wie eine schlechte Buchblock-Bindung aussieht, erweist sich auf den zweiten Blick als ein präzises Buchschnitt-Muster.
Der Anfang der Geschichte war dann doch so ganz anders als erwartet, ich hatte mehr mit einem persönlichen Schicksalsschlag der Protagonistin als mit einem Familiendrama gerechnet. Inhaltlich setzt der Roman dann auf eine langsame, beinahe entschleunigte Erzählweise und doch hat mich die Handlung sofort berührt.
Besonders schön ist die spürbare Liebe zum handgeschriebenen Brief. In einer schnelllebigen, digitalen Welt feiert dieser Roman die Langsamkeit des Schreibens per Hand und die Sorgfalt, mit der jedes einzelne Wort hierbei gewählt wird.
Fazit: „Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ ist ein Feelgood-Roman, der mich an an andere asiatische Romane erinnert, wo man auf den ersten Blick einzelne Erzählungen vor sich hat, die von einer Rahmenhandlung zusammengehalten werden, ist aber vom Stil her moderner.
Die Erzählung lebt nicht von spektakulären Ereignissen, sondern von leisen Momenten und der Entstehung zwischenmenschlicher Wärme. Wer sich auf die ruhige Erzählweise einlässt, wird eine stimmungsvolle Geschichte entdecken, die noch lange nachhallt – wie die Erinnerung an einen besonders schönen, handgeschriebenen Brief.
Schon das Cover zieht einen in seinen Bann: Gedämpfte Farben und die detailverliebte Gestaltung erinnert an klassische Animes – ein wenig nostalgisch, ein wenig träumerisch – und bereitet damit auf die Atmosphäre der Geschichte vor. Unterstützt wird dieser erste Eindruck durch den außergewöhnlichen Buchschnitt, der das Werk auch haptisch zu etwas Besonderem macht und die Liebe zum Detail unterstreicht. Was auf den ersten Blick nämlich wie eine schlechte Buchblock-Bindung aussieht, erweist sich auf den zweiten Blick als ein präzises Buchschnitt-Muster.
Der Anfang der Geschichte war dann doch so ganz anders als erwartet, ich hatte mehr mit einem persönlichen Schicksalsschlag der Protagonistin als mit einem Familiendrama gerechnet. Inhaltlich setzt der Roman dann auf eine langsame, beinahe entschleunigte Erzählweise und doch hat mich die Handlung sofort berührt.
Besonders schön ist die spürbare Liebe zum handgeschriebenen Brief. In einer schnelllebigen, digitalen Welt feiert dieser Roman die Langsamkeit des Schreibens per Hand und die Sorgfalt, mit der jedes einzelne Wort hierbei gewählt wird.
Fazit: „Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ ist ein Feelgood-Roman, der mich an an andere asiatische Romane erinnert, wo man auf den ersten Blick einzelne Erzählungen vor sich hat, die von einer Rahmenhandlung zusammengehalten werden, ist aber vom Stil her moderner.
Die Erzählung lebt nicht von spektakulären Ereignissen, sondern von leisen Momenten und der Entstehung zwischenmenschlicher Wärme. Wer sich auf die ruhige Erzählweise einlässt, wird eine stimmungsvolle Geschichte entdecken, die noch lange nachhallt – wie die Erinnerung an einen besonders schönen, handgeschriebenen Brief.