Worte, die heilen
Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, in eine ganz besondere, ruhige Welt einzutauchen, welche durch die Wahl der Wörter realistisch und alltagsnah erscheint. Eigentlich bin ich eher Fan von Spannenden Fantasy Büchern, aber dieses Buch und vor allem sein Schreibstil hat mich positiv überrascht, weil er so sanft und unaufgeregt erzählt, dass man automatisch langsamer liest. Beim Lesen des Buches wurde ich entspannt und ruhig, egal an welchem Ort ich es gelesen habe. Jeder Satz fühlt sich wie ein kleiner Moment des Innehaltens an; besonders in den Briefen von verschiedensten Figuren. Die Briefe haben eine besondere Wirkung, weil sie so ehrlich und verletzlich geschrieben sind. Jeder einzelne fühlt sich an wie eine Tür, durch die man in die Welt eines anderen Menschen schaut. Durch die Briefe wird gezeigt, dass Worte manchmal mehr heilen können als Taten.
Besonders angenehm fand ich, dass der Text nie überladen ist und trotzdem viel Gefühl transportiert. Das ruhige Erzählen der Geschichte passt super zur Stimmung. Ich mag die detaillierte Beschreibung der Umgebung, welche vor allem bei Ortswechsel der Fall ist. Außerdem finde ich es erstaunlich, wie die Autorin es schafft, so unterschiedliche Gefühle der Figuren immer wieder so schön bildlich zu beschreiben.
Beim Lesen hatte ich oft den Eindruck, dass der Briefladen ein Ort ist, an dem die Welt kurz stillsteht (wie der Titel auch so schön sagt :) ). Die Figuren gehen hinein und können hier ihren Alltag für eine gewisse Zeit vergessen oder ihn durch einen Brief verarbeiten. Man bekommt das Gefühl selbst ein Teil dieser kleinen, warmen Gemeinschaft zu werden.
Die Atmosphäre des Buches hat mich berührt, weil sie so viel Menschlichkeit und leise Hoffnung ausstrahlt. Sie erinnert einen daran, wie wertvoll echte Begegnungen sind.
Anfangs konnte ich die Gefühle der Hauptfigur Hyoyeong nicht richtig nachvollziehen. Doch nach einiger Zeit verstand ich sie, da ihre Überforderung sehr authentisch dargestellt wird. Hyoyeongs Entwicklung wirkt glaubwürdig, weil sie über einen langen Zeitraum, durch Gespräche und durch viele Gedanken passiert und nicht erzwungen wirkt. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass die Handlung etwas zu ruhig verläuft und ein bisschen Dynamik gutgetan hätte.
Am Ende ist es dennoch eine sehr schöne Geschichte, in der man lernt, dass Worte eine unglaubliche Kraft haben können, wenn man ihnen Zeit gibt. Ich würde dieses Buch Menschen empfehlen, die ruhige, warmherzige Geschichten mögen, die Trost spenden, ohne große Dramen zu brauchen.
Besonders angenehm fand ich, dass der Text nie überladen ist und trotzdem viel Gefühl transportiert. Das ruhige Erzählen der Geschichte passt super zur Stimmung. Ich mag die detaillierte Beschreibung der Umgebung, welche vor allem bei Ortswechsel der Fall ist. Außerdem finde ich es erstaunlich, wie die Autorin es schafft, so unterschiedliche Gefühle der Figuren immer wieder so schön bildlich zu beschreiben.
Beim Lesen hatte ich oft den Eindruck, dass der Briefladen ein Ort ist, an dem die Welt kurz stillsteht (wie der Titel auch so schön sagt :) ). Die Figuren gehen hinein und können hier ihren Alltag für eine gewisse Zeit vergessen oder ihn durch einen Brief verarbeiten. Man bekommt das Gefühl selbst ein Teil dieser kleinen, warmen Gemeinschaft zu werden.
Die Atmosphäre des Buches hat mich berührt, weil sie so viel Menschlichkeit und leise Hoffnung ausstrahlt. Sie erinnert einen daran, wie wertvoll echte Begegnungen sind.
Anfangs konnte ich die Gefühle der Hauptfigur Hyoyeong nicht richtig nachvollziehen. Doch nach einiger Zeit verstand ich sie, da ihre Überforderung sehr authentisch dargestellt wird. Hyoyeongs Entwicklung wirkt glaubwürdig, weil sie über einen langen Zeitraum, durch Gespräche und durch viele Gedanken passiert und nicht erzwungen wirkt. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass die Handlung etwas zu ruhig verläuft und ein bisschen Dynamik gutgetan hätte.
Am Ende ist es dennoch eine sehr schöne Geschichte, in der man lernt, dass Worte eine unglaubliche Kraft haben können, wenn man ihnen Zeit gibt. Ich würde dieses Buch Menschen empfehlen, die ruhige, warmherzige Geschichten mögen, die Trost spenden, ohne große Dramen zu brauchen.