Zwischen Seoul und der Seele – ein literarischer Ruheort
Es gibt Bücher, die überzeugen einen durch eine besonders raffinierte Handlung, durch eine fantasievolle Welt oder durch Spannung und Nervenkitzel. Dieses Buch ist keines davon. Dennoch ist es ein Buch, dass einen von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht und auch nach Beendigung nicht loslässt. Allerdings auch eine sehr feinfühlige, ruhige und gefühlvolle Art.
Beim Titel des Buches musste ich sofort an ein anderes Buch denken, welches ich 2025 gelesen habe. Dabei handelt es sich um den japanischen Roman „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“. Interessanterweise wird genau dieses Buch auch in „Der Briefladen, in die die Zeit stillstand“ erwähnt. Allerdings durfte ich schnell feststellen, dass obwohl es gewisse Gemeinsamkeiten zwischen den Werken gibt, sie doch auch sehr verschieden sind. Wobei ich die Meinung vertrete, wer eines der Bücher geliebt hat, wird auch das andere lieben.
Einen sehr interessanten Fakt habe ich erst durch das Nachwort des Buches gelernt, nämlich, dass es sich bei den Briefen, die im Buch vorkommen, um echte Briefe handelt. Diese wurden in einem Letter Shop in Seoul abgegeben und der Veröffentlichung im Roman wurde natürlich zugestimmt. Diese Information macht das Buch noch um einiges wertvoller und auf jeden Fall auch authentischer.
Den Schreibstil von Beak Seungyeon würde ich als äußerst feinfühlig, gefühlvoll und auch poetisch beschreiben. Die Autorin legt viel Wert aufs Detail und beschreibt auch kleine Alltagsgegenstände mit einem hohen Maß an Wertschätzung. Das Handlung des Buches umfasst alle vier Jahreszeiten und besonders die Beschreibungen der Umwelt in den jeweiligen Jahreszeiten hat mir besonders gut gefallen.
Wer bis dato noch keine Berührungspunkte mit koreanischen Namen hatte, wird es zu Beginn vielleicht ein wenig schwer haben. Aber auch hier bekommt man von der Autorin eine Hilfestellung, denn am Anfang des Buches gibt es kurze Steckbriefe zu den vorkommenden Personen und dort ist auch die richtige Aussprache der Namen angegeben.
Die Handlung kann grob in zwei Stränge geteilt werden. Denn einerseits gibt es die Geschichte rund um Hyoyeong und andererseits gibt es die kurzen Episoden zu den Briefen. Die beiden Stränge greifen ineinander, beeinflussen einander und ergeben zusammen ein wunderschönes Ganzes.
Bevor ich zu meinem abschließenden Fazit komme, möchte ich noch kurz ein paar Worte zu Haptik und Optik des Buches verlieren. Optisch ist das Buch meiner Meinung nach sehr schön gestaltet und das Coverbild finde ich wirklich sehr gelungen und äußerst passend. Das Buch ist solide verarbeitet und die Haptik an sich auch sehr gut. Der einzige Punkt der mir hierbei negativ aufgefallen ist, ist der raue Buchschnitt, der eindeutig Geschmackssache ist.
Dieser gefühlvolle, inspirierende Roman ist wirklich ein Leseerlebnis der besonderen Art über Trauer, Liebe, Wünsche, Träume und Hoffnungen. Es ist eine Hommage an das Briefe schreiben, eine Einladung zum Innehalten und eine Auszeit vom Alltag. Dieser Roman ist perfekt für alle, die auch die leisen Töne zu schätzen wissen.
Beim Titel des Buches musste ich sofort an ein anderes Buch denken, welches ich 2025 gelesen habe. Dabei handelt es sich um den japanischen Roman „Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen“. Interessanterweise wird genau dieses Buch auch in „Der Briefladen, in die die Zeit stillstand“ erwähnt. Allerdings durfte ich schnell feststellen, dass obwohl es gewisse Gemeinsamkeiten zwischen den Werken gibt, sie doch auch sehr verschieden sind. Wobei ich die Meinung vertrete, wer eines der Bücher geliebt hat, wird auch das andere lieben.
Einen sehr interessanten Fakt habe ich erst durch das Nachwort des Buches gelernt, nämlich, dass es sich bei den Briefen, die im Buch vorkommen, um echte Briefe handelt. Diese wurden in einem Letter Shop in Seoul abgegeben und der Veröffentlichung im Roman wurde natürlich zugestimmt. Diese Information macht das Buch noch um einiges wertvoller und auf jeden Fall auch authentischer.
Den Schreibstil von Beak Seungyeon würde ich als äußerst feinfühlig, gefühlvoll und auch poetisch beschreiben. Die Autorin legt viel Wert aufs Detail und beschreibt auch kleine Alltagsgegenstände mit einem hohen Maß an Wertschätzung. Das Handlung des Buches umfasst alle vier Jahreszeiten und besonders die Beschreibungen der Umwelt in den jeweiligen Jahreszeiten hat mir besonders gut gefallen.
Wer bis dato noch keine Berührungspunkte mit koreanischen Namen hatte, wird es zu Beginn vielleicht ein wenig schwer haben. Aber auch hier bekommt man von der Autorin eine Hilfestellung, denn am Anfang des Buches gibt es kurze Steckbriefe zu den vorkommenden Personen und dort ist auch die richtige Aussprache der Namen angegeben.
Die Handlung kann grob in zwei Stränge geteilt werden. Denn einerseits gibt es die Geschichte rund um Hyoyeong und andererseits gibt es die kurzen Episoden zu den Briefen. Die beiden Stränge greifen ineinander, beeinflussen einander und ergeben zusammen ein wunderschönes Ganzes.
Bevor ich zu meinem abschließenden Fazit komme, möchte ich noch kurz ein paar Worte zu Haptik und Optik des Buches verlieren. Optisch ist das Buch meiner Meinung nach sehr schön gestaltet und das Coverbild finde ich wirklich sehr gelungen und äußerst passend. Das Buch ist solide verarbeitet und die Haptik an sich auch sehr gut. Der einzige Punkt der mir hierbei negativ aufgefallen ist, ist der raue Buchschnitt, der eindeutig Geschmackssache ist.
Dieser gefühlvolle, inspirierende Roman ist wirklich ein Leseerlebnis der besonderen Art über Trauer, Liebe, Wünsche, Träume und Hoffnungen. Es ist eine Hommage an das Briefe schreiben, eine Einladung zum Innehalten und eine Auszeit vom Alltag. Dieser Roman ist perfekt für alle, die auch die leisen Töne zu schätzen wissen.