Eine Story, die Mut macht

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Kiera erhält eine unerwartete Krebsdiagnose, die sie erstmal aus der Spur bringt. Kraft und Hoffnung schöpft sie aus einer sich spontan entstehenden Laufgruppe mit anderen betroffenen Frauen. Sie nennen sich den „Bright Side Running Club“. Kiera fühlt sich von den neuen Freundinnen verstanden. Hier kann sie ihren Ballast loswerden, sich Ratschläge abholen und motivieren lassen, denn die Chemo bringt sie an ihre Grenzen. So manches Mal würde sie – zumindest anfangs – die Laufgruppe aufgrund der Nebenwirkunen gerne sausen lassen. Mit der Zeit verschieben sich jedoch ihre Prioritäten. Wo früher alles andere wichtiger war (Mann, Kinder, Kunden) stellt sie nun sich und ihre Bedürfnisse und Wünsche an erste Stelle. Sie nutzt die Jogging-Runde als Flucht aus dem Alltag. Die Reaktionen ihrer Mitmenschen sind dabei sehr unterschiedlich: von Verständnis und Mut zu sprechen über tatsächliche Hilfe bis zu Rücksichtslosigkeit und unpassende Ratschläge. Alles ist dabei.

Das Buch ist ein eher leises Buch, dass sehr realistisch die Sorgen und Auswirkungen auf das Leben einer an Krebserkrankten Person aufzeigt. Das finde ich sehr gut gelungen. Allerdings ist auch ein kleiner Teil „Krimi“ mit enthalten, des es meiner Meinung nach nicht braucht. Und zum Teil kommt die Story nicht vom Fleck.

Das Buch macht Mut und gibt Hoffnung. Auch wenn es seine kleinen „Fehler“ hat würde ich es grundsätzlich empfehlen. Man sollte nur keine große Spannung erwarten.