Einblicke in eine nur scheinbar perfekte Welt
Es ist ein starkes, ungeschöntes Bild der 1960er-Jahre in den USA, das hier gezeigt wird. Sie fängt die unterdrückte Frustration und die unerfüllten Erwartungen von Frauen ein, die nach außen hin das „perfekte“ Leben führen, innerlich aber an der Monotonie und den engen gesellschaftlichen Grenzen ersticken.
Die Veröffentlichung von Betty Friedans Der Weiblichkeitswahn verbindet die Frauen, weil es genau das ausspricht, was sie sich selbst kaum einzugestehen wagen: dass das scheinbare Familienglück im eigenen Heim zu einem goldenen Käfig geworden ist. Der Schreibstil ist direkt, beobachtet genau und verzichtet auf Kitsch, wodurch die bedrückende Atmosphäre dieser Zeit spürbar wird.
Die Veröffentlichung von Betty Friedans Der Weiblichkeitswahn verbindet die Frauen, weil es genau das ausspricht, was sie sich selbst kaum einzugestehen wagen: dass das scheinbare Familienglück im eigenen Heim zu einem goldenen Käfig geworden ist. Der Schreibstil ist direkt, beobachtet genau und verzichtet auf Kitsch, wodurch die bedrückende Atmosphäre dieser Zeit spürbar wird.