Emanzipation und Bücher!
Zunächst einmal freue ich mich über jeden (fiktionalen) Text, in dem das Lesen als emanzipatorische Praxis stattfindet. Das Motiv kennt man ja sonst eher aus Bildungsromanen, in denen ein üblicherweise weißer, mehr oder minder priviligierter junge Mann durch die Auseinandersetzung mit dem geschriebenen Wort zu sich selbst findet...boring! Um so schöner, dass sich dieses Buch diesem Narrativ entegenzustellen scheint! Besonders spannend finde ich die Verbindung zwischen der feministischen Herangehensweise und dem historischen, stellenweise -- so lässt es zumindest die Leseprobe vermuten -- journalistischen Blick der Autorin.