Spontan- erinnert mich an Kathryn Stockett

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dottoressa Avatar

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Der Spannungsaufbau funktioniert über mehrere parallel gesäte Geheimnisse – Margarets versteckte Schreibmaschine, Charlottes durchtriebenes Spiel mit ihrem Psychiater, Vivs verheimlichte Übelkeit. Das wirkt bewusst konstruiert, fast wie ein Staffellauf von Cliffhangern, weniger organisch als bei atmosphärischeren Erzählungen.

Die Charaktere sind bislang klar umrissen, wenn auch etwas typenhaft: die pflichtbewusste Margaret, die zynisch-scharfe Charlotte, die bodenständige Bitsy, die erschöpfte Viv. Jede steht für eine andere Facette der Zeit.

Ich erwarte eine Geschichte über weibliches Erwachen im historischen Windschatten der Frauenbewegung – mit dem Risiko, dass sich am Ende alles etwas zu ordentlich auflöst. Weiterlesen würde ich trotzdem gern, um zu sehen, wie die vier Frauen sich gegenseitig verändern und ob die historische Kulisse mehr wird als bloßes Zeitkolorit.