Wenn Bücher Türen öffnen...

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Das Cover passt perfekt zur Szenerie, da es wunderbar zur Atmosphäre der 1960er Jahre passt und eben genau das zeigt, worum es geht - einen Buchclub unter Frauen.

Die Geschichte scheint dabei vier sehr unterschiedliche Frauen zusammenzubringen, die alle auf ihre eigene Weise mit den gesellschaftlichen Erwartungen kämpfen, die an sie gestellt werden.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und lebendig. Margaret war mir mit ihrem Wunsch nach einem perfekten Familienleben und gleichzeitig ihrer wachsenden Unzufriedenheit sofort sympathisch. Besonders gefallen hat mir Charlotte mit ihrer sehr direkten und unangepassten Art. Bitsy und Vivian bringen wiederum ganz andere Lebenssituationen und Wünsche mit. Gerade diese Unterschiede machen mich neugierig darauf, wie sich die Frauen noch gegenseitig beeinflussen werden.

Die Spannung entsteht für mich in dem Buch weniger durch dramatische Ereignisse als durch die vielen angedeuteten Veränderungen. Margarets heimlich gemietete Schreibmaschine, ihre Sehnsucht nach einem erfüllteren Leben und Vivians Erkenntnis am Ende des Abschnitts versprechen einige Konflikte. Besonders spannend finde ich die Frage, welche Wirkung die gemeinsame Lektüre von „Der Weiblichkeitswahn“ auf die Frauen haben wird.

Ich erwarte eine Geschichte über Freundschaft, gesellschaftliche Erwartungen, Selbstbestimmung und den Mut, das eigene Leben neu zu betrachten. Sehr gerne würde ich erfahren, wie sich der Buchclub und seine eigensinnigen Mitglieder weiterentwickeln.