Wenn ein Buchclub zum Anfang einer Veränderung wird …
Das Cover gefällt mir gut. Die Farben und das Kleid versetzen mich sofort in die 1960er-Jahre. Gleichzeitig wirkt die Frau selbstbewusst und ein wenig unangepasst. Das passt für mich wunderbar zum Titel Der Buchclub der eigensinnigen Frauen.
Auch der Schreibstil hat mich schnell abgeholt. Marie Bostwick schreibt flüssig, lebendig und mit einem feinen Humor. Gleichzeitig gelingt es ihr, die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen im Jahr 1963 ganz selbstverständlich in die Handlung einfließen zu lassen.
Besonders gut gefallen mir die unterschiedlichen Frauenfiguren. Margaret, Charlotte, Bitsy und Vivian führen auf den ersten Blick völlig verschiedene Leben, doch bei allen scheint etwas unter der Oberfläche zu schlummern. Margaret beispielsweise hat eigentlich „alles“ und fragt sich trotzdem, warum ihr das nicht genügt. Vivian wiederum vermisst ihre Arbeit als Krankenschwester und damit das Gefühl, etwas Bedeutsames zu tun und dafür Anerkennung zu bekommen.
Der Spannungsbogen ist bisher eher leise, macht mich aber gerade deshalb neugierig. Betty Friedans Der Weiblichkeitswahn scheint etwas in diesen Frauen anzustoßen, dass ihr bisheriges Leben gehörig durcheinanderbringen könnte.
Ich erwarte eine warmherzige, aber auch nachdenkliche Geschichte über Freundschaft, Selbstbestimmung und den Mut, gesellschaftliche Erwartungen infrage zu stellen. Vor allem möchte ich erleben, wie der Buchclub diese unterschiedlichen Frauen zusammenbringt und wie sie sich gegenseitig verändern. Genau deshalb würde ich gern weiterlesen.
Auch der Schreibstil hat mich schnell abgeholt. Marie Bostwick schreibt flüssig, lebendig und mit einem feinen Humor. Gleichzeitig gelingt es ihr, die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen im Jahr 1963 ganz selbstverständlich in die Handlung einfließen zu lassen.
Besonders gut gefallen mir die unterschiedlichen Frauenfiguren. Margaret, Charlotte, Bitsy und Vivian führen auf den ersten Blick völlig verschiedene Leben, doch bei allen scheint etwas unter der Oberfläche zu schlummern. Margaret beispielsweise hat eigentlich „alles“ und fragt sich trotzdem, warum ihr das nicht genügt. Vivian wiederum vermisst ihre Arbeit als Krankenschwester und damit das Gefühl, etwas Bedeutsames zu tun und dafür Anerkennung zu bekommen.
Der Spannungsbogen ist bisher eher leise, macht mich aber gerade deshalb neugierig. Betty Friedans Der Weiblichkeitswahn scheint etwas in diesen Frauen anzustoßen, dass ihr bisheriges Leben gehörig durcheinanderbringen könnte.
Ich erwarte eine warmherzige, aber auch nachdenkliche Geschichte über Freundschaft, Selbstbestimmung und den Mut, gesellschaftliche Erwartungen infrage zu stellen. Vor allem möchte ich erleben, wie der Buchclub diese unterschiedlichen Frauen zusammenbringt und wie sie sich gegenseitig verändern. Genau deshalb würde ich gern weiterlesen.