Zwischen Vorstadt-Idyll und sanfter Rebellion
Der Roman „Der Buchclub der eigensinnigen Frauen“ von Marie Bostwick entführt in das US-Vorstadtleben des Jahres 1963 und erzählt gefühlvoll von gesellschaftlichen Zwängen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Schon auf den ersten Seiten wird die Protagonistin Margaret Ryan vorgestellt, deren vermeintlich perfektes Leben von leiser Melancholie geprägt ist. Mit dem Auftauchen der unkonventionellen Charlotte Gustafson geraten die festgefahrenen Strukturen ins Wanken, womit der Grundstein für eine besondere Freundschaft und einen außergewöhnlichen Buchclub gelegt wird. Bostwicks bildhafter Schreibstil fesselt sofort und macht neugierig auf den Fortgang der Geschichte.